• 10.10.2019
      17:10 Uhr
      Yangtse - Unterwegs in China (4/5) Der Drei-Schluchten-Damm | arte Mediathek
       

      Wenn es um menschengemachte Bauwerke geht, hat die Chinesische Mauer - der Stolz von China - einen Konkurrenten bekommen: den Drei-Schluchten-Damm, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Für den Damm wurden mehr als eine Million Menschen umgesiedelt. Die ökologischen Auswirkungen des Damms reichen Hunderte Kilometer weit. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou trifft auf seiner Reise entlang des längsten Flusses in China viele Bewunderer des Damms und wenige Kritiker. Er will die Vor- und Nachteile erfahren.

      Donnerstag, 10.10.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Wenn es um menschengemachte Bauwerke geht, hat die Chinesische Mauer - der Stolz von China - einen Konkurrenten bekommen: den Drei-Schluchten-Damm, das größte Wasserkraftwerk der Welt. Für den Damm wurden mehr als eine Million Menschen umgesiedelt. Die ökologischen Auswirkungen des Damms reichen Hunderte Kilometer weit. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou trifft auf seiner Reise entlang des längsten Flusses in China viele Bewunderer des Damms und wenige Kritiker. Er will die Vor- und Nachteile erfahren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Maaik Krijgsman

      China hat das größte Wasserkraftwerk der Welt - der Drei-Schluchten-Damm. Das Werk ist das Kernstück einer großangelegten Planung für Chinas Stromwirtschaft. Schätzungsweise ein Zehntel des aktuellen chinesischen Stromverbrauchs soll durch das Werk gedeckt werden. Der Yangtse ist mit 6.380 Kilometern der längste Fluss Chinas und der drittlängste der Welt. Der Damm wird als Sieg der Menschheit über die Natur betrachtet, aber die Auswirkungen spürt man noch Hunderte Kilometer entfernt. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou beginnt diese Reiseetappe am Poyang-See. Am größten Süßwassersee Chinas sollen noch seltene Glattschweinswale leben, aber die scheuen Tiere machen sich rar. Ihre Lebensbedingungen haben sich durch den Damm verändert. Die Größe des Sees war schon immer jahreszeitenabhängig, aber seit der Damm existiert, sind die Unterschiede noch extremer geworden. Ein Unterschied, den vor allem die Fischer zu spüren bekommen. Auch für die 1,5 Millionen Chinesen, die umgesiedelt wurden, haben sich die Lebensbedingungen durch den Damm geändert. Vereinzelt wurden historische Dörfer 160 Meter höher, fast originalgetreu, wiederaufgebaut. Nicht alle Bewohner können sich mit ihrem Schicksal arrangieren. Der Damm lockt Touristen an, eine Flusskreuzfahrt in den drei Schluchten des aufgestauten Yangtse ist für viele Chinesen ein Traum. Auch Ruben Terlou ist an Bord. Und er kann das Wasserkraftwerk besichtigen. Die gigantischen Generatoren können 22,5 Gigawatt Strom erzeugen.

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