• 06.10.2019
      05:00 Uhr
      Das Leben danach Der 13. November 2015 | arte
       

      Nach den Terroranschlägen vom 13. November 2015 in Paris wurden unzählige Trauer- und Friedensbotschaften in verschiedenen Sprachen an den Tatorten niedergelegt. Diese Zeugnisse, darunter Fotos der Opfer, Gedichte, Beileidsbekundungen und selbstgemalte Bilder, wurden aufgelesen, archiviert und vom Stadtarchiv digitalisiert. Im Herbst 2016 wurden die rund 8.000 Objekte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Nachhall der schrecklichen Ereignisse bildet das Herzstück des Films über rund zehn Männer und Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, Kulturen und Generationen, die wenige Meter von den Anschlagsorten entfernt lebten.

      Sonntag, 06.10.19
      05:00 - 06:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Nach den Terroranschlägen vom 13. November 2015 in Paris wurden unzählige Trauer- und Friedensbotschaften in verschiedenen Sprachen an den Tatorten niedergelegt. Diese Zeugnisse, darunter Fotos der Opfer, Gedichte, Beileidsbekundungen und selbstgemalte Bilder, wurden aufgelesen, archiviert und vom Stadtarchiv digitalisiert. Im Herbst 2016 wurden die rund 8.000 Objekte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Nachhall der schrecklichen Ereignisse bildet das Herzstück des Films über rund zehn Männer und Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, Kulturen und Generationen, die wenige Meter von den Anschlagsorten entfernt lebten.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Olivier Lemaire

      Wie geht man damit um, wenn man unmittelbar mit dem Grauen eines Terroranschlags konfrontiert worden ist? Wie lässt sich der Alltag bewältigen? Wie verarbeitet man das Trauma? Wie verändern sich Beziehungs-, Berufs- und Familienleben? Was bedeuten die Anschläge für ein Stadtviertel und seine Zukunft? Die Protagonisten der Dokumentation lebten oder wohnten in den Straßen, in denen im November 2015 die Terroranschläge von Paris verübt wurden - in der Nähe der Konzerthalle Bataclan, den Bars und Restaurants „Le Carillon“, „Le Petit Cambodge“, „La Belle Epoque“ und dem „Café Bonne Bière“. Manche kannten das Viertel seit wenigen Monaten, andere seit 30 Jahren. Am Morgen des 14. Novembers ging für jeden von ihnen der Alltag weiter: Sie verließen ihre Wohnungen, gingen einkaufen, arbeiten oder zur Schule. Es vergingen Tage, Wochen und Monate. Die Bewohner von damals leben noch heute in ihrem Viertel.
      Die unzähligen Trauer- und Friedensbotschaften - darunter Fotos der Opfer, Gedichte, Beileidsbekundungen und selbstgemalte Bilder - wurden von den Bürgersteigen aufgelesen, archiviert und vom Stadtarchiv digitalisiert. Im Herbst 2016 wurden die rund 8.000 Objekte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So soll das Gedenken an die zahlreichen Opfer lebendig gehalten werden.
      Die Dokumentation erzählt aus dem Alltag der Bewohner des 10. und 11. Pariser Arrondissements. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, sozialen Milieus und Generationen berichten von Trauer und Angst, aber auch von Gemeinschaftsgefühl und Solidarität, von ihrem inneren Kampf, der Verbundenheit mit ihrem Viertel und dem Selbstverständnis eines ganzen Landes. Eine Hommage an Paris, ein Spaziergang durch die schwer getroffene, aber unverändert lebendige französische Hauptstadt.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.10.2019