• 12.04.2017
      18:15 Uhr
      Wie geht das? Wettervorhersage Tiefdruck, Thermik und Tendenzen | NDR Fernsehen
       

      Vom Himmel ins Handy: Jeden Tag werden vom Deutschen Wetterdienst große Mengen an Daten verarbeitet. Sie kommen aus Wetterwarten, sie werden von Radiosonden eingesammelt, die mit Ballons dreißig Kilometer hoch in die Atmosphäre getragen werden, sie stammen von Messstationen, die auf Schiffen im Nordatlantik installiert sind. Wetter punktgenau vorhersagen - wie geht das? Die Reportage zeigt den Weg der Wetterdaten von ihrer Erfassung über ihre Verarbeitung bis zu den Nutzern. Von der Profi-Messstation ins Fernsehen oder ins Hotelzimmer.

      Mittwoch, 12.04.17
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Vom Himmel ins Handy: Jeden Tag werden vom Deutschen Wetterdienst große Mengen an Daten verarbeitet. Sie kommen aus Wetterwarten, sie werden von Radiosonden eingesammelt, die mit Ballons dreißig Kilometer hoch in die Atmosphäre getragen werden, sie stammen von Messstationen, die auf Schiffen im Nordatlantik installiert sind. Wetter punktgenau vorhersagen - wie geht das? Die Reportage zeigt den Weg der Wetterdaten von ihrer Erfassung über ihre Verarbeitung bis zu den Nutzern. Von der Profi-Messstation ins Fernsehen oder ins Hotelzimmer.

       

      Vom Himmel ins Handy: Jeden Tag werden vom Deutschen Wetterdienst große Mengen an Daten verarbeitet. Sie kommen aus Wetterwarten, sie werden von Radiosonden eingesammelt, die mit Ballons dreißig Kilometer hoch in die Atmosphäre getragen werden, sie stammen von Messstationen, die auf Schiffen im Nordatlantik installiert sind. Wetter punktgenau vorhersagen - wie geht das?
      Aus den eingesammelten Daten errechnet der Deutsche Wetterdienst DWD Prognosen für das Wetter der nächsten Stunden und Tage. Nicht nur der DWD sammelt Daten. Messstationen stehen über all auf der Welt, ihre Daten sind in Datenbanken zugänglich.

      Auf sie greifen Nutzer zu, die Wetterberichte auf ganz verschiedene Weise erstellen. Uwe Ulbrich zum Beispiel zieht mit einem kleinen Handwagen voller Technik über die Insel Hiddensee. Jeden Tag sucht er sich einen neuen Platz für seinen Wetterbericht, der abends in Mecklenburg-Vorpommerns beliebtester Nachrichtensendung zu sehen ist, dem "Nordmagazin". Licht, Ton und Kamera bedient Ulbrich allein.
      Ronald Eixmann liefert seinen Wetterbericht zu Fuß ab. Er läuft in das Ostsee-Hotel in Kühlungsborn, gleich hinter dem Küstenwald. Er bringt den Wetterbericht für den Tag vorbei, damit die Urlaubsgäste informiert sind und die Hotelchefin weiß, ob sich am Nachmittag eine Grillparty lohnt.

      Oliver König macht sich seinen Wetterbericht selbst. Der Surfer hat in ganz Norddeutschland kleine Messgeräte stationiert, die ihm sagen, wo der beste Wind ist. "windfinder" heißt seine Internetseite, wo die Prognosen abgerufen werden können. Mit dem Computer oder dem Smartphone.
      Die Datenerfassung läuft heute vielfach automatisch. Aber in Norddeutschland sind immer noch zahlreiche Meteorologen und Beobachter mit dem Erfassen der Wetterphänomene beschäftigt. Alle halbe Stunde tritt DWD-Mitarbeiter Roland Schädlich vor die Tür und betrachtet den Himmel über der Wetterwarte in Greifswald. Was er sieht, protokolliert er. Hinterm Haus steht ein ganzer Park aus Messgeräten und zwei Mal am Tag steigt ein Wetterballon in die Höhe.

      Auch Harald Budweg ist mit Ballons beschäftigt. Er steht an Bord eines schwedischen Frachters und kontrolliert die Wetterstation oben an Deck. Wenn das Schiff unterwegs ist, übermittelt es Daten an den DWD. Besonders wichtig ist das auf dem Weg von Hamburg nach Nordamerika. "Der Nordatlantik ist die Wetterküche Europas", sagt Harald Budweg.

      "Wie geht das?" zeigt den Weg der Wetterdaten von ihrer Erfassung über ihre Verarbeitung bis zu den Nutzern. Von der Profi-Messstation ins Fernsehen oder ins Hotelzimmer.

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