• 16.05.2022
      05:00 Uhr
      Gustav Mahler - Symphonie Nr. 3 d-Moll Österreich 2021 | arte
       

      Sie zählt zu den längsten und eindrucksvollsten Symphonien der Romantik: Gustav Mahlers 3. Symphonie, eines der kraftvollsten Stücke des Komponisten. Das symphonische Großwerk entstand zwischen 1892 und 1896. Vor allem während seiner Sommer am Attersee, inspiriert von der Ruhe und Schönheit der österreichischen Alpen, stellte Mahler große Teile seiner Komposition fertig. Bis heute gilt Mahlers „Alpensymphonie“ als eine der wichtigsten Kompositionen seiner Zeit. ARTE präsentiert Mahlers 3. Symphonie in einer Interpretation der Wiener Philharmoniker unter Leitung von Andris Nelsons bei den Salzburger Festspielen 2021.

      Montag, 16.05.22
      05:00 - 06:50 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      Stereo

      Sie zählt zu den längsten und eindrucksvollsten Symphonien der Romantik: Gustav Mahlers 3. Symphonie, eines der kraftvollsten Stücke des Komponisten. Das symphonische Großwerk entstand zwischen 1892 und 1896. Vor allem während seiner Sommer am Attersee, inspiriert von der Ruhe und Schönheit der österreichischen Alpen, stellte Mahler große Teile seiner Komposition fertig. Bis heute gilt Mahlers „Alpensymphonie“ als eine der wichtigsten Kompositionen seiner Zeit. ARTE präsentiert Mahlers 3. Symphonie in einer Interpretation der Wiener Philharmoniker unter Leitung von Andris Nelsons bei den Salzburger Festspielen 2021.

       

      "Ich sage Dir, mir ist manchmal selbst unheimlich zumute bei manchen Stellen, und es kommt mir vor, als ob ich das gar nicht gemacht hätte", schreibt Mahler im Sommer 1896 in einem Briefwechsel mit der Sopranistin Anna Bahr-Mildenburg über seine 3. Symphonie. Über keine seiner anderen Symphonien äußerte sich der Komponist ähnlich ausführlich. Mahler wollte mit seinem Werk eine eigene Kosmologie erschaffen, die das Menschsein in und mit der Natur beschreibt - angefangen von der unbelebten Materie über Blumen, Tiere, den Menschen und Engel bis hin zur göttlichen Liebe.

      In seiner 3. Symphonie zeichnet Mahler ein musikalisches Bild des europäischen Hochgebirges, jener Landschaft, die in der Spätromantik und beginnenden Moderne für viele Künstlerinnen und Künstler zum Sehnsuchtsort wurde. Für Mahler waren die Alpen Sinnbild von Ruhe und Zuflucht, weit entfernt von der zunehmenden Industrialisierung und ihren Schrecken.

      In sechs Sätzen hat der Komponist seine ganz eigene musikalische Welt erschaffen, in denen er Klänge offenbart, die für eine Symphonie kaum gegensätzlicher sein könnten: neben Orchester in großer Besetzung enthält die Partitur einen Knabenchor, volksliedartige Melodien und Bläserstimmen, die an Marschkapellen erinnern lassen.

      ARTE präsentiert Mahlers 3. Symphonie in einer Interpretation der Wiener Philharmoniker unter Leitung des lettischen Dirigenten Andris Nelsons bei den Salzburger Festspielen 2021. Bereits mit ihrer Darbietung der Auferstehungssymphonie und Mahlers 6. Symphonie begeisterten das Orchester und der Stardirigent Publikum und Presse. Nun widmen sie sich einer der monumentalsten Symphonien des Komponisten, mit Unterstützung von Altistin Violeta Urmana, des Chors des Bayerischen Rundfunks sowie des Salzburger Festspiele und Theater Kinderchors.

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