• 10.11.2015
      00:25 Uhr
      Good Bye Tibet Dokumentation Deutschland 2011 | arte
       

      Der Gebirgspass Nangpa La ist ein Grenzpass im Himalaya. Tausende tibetischer Flüchtlinge, viele von ihnen Kinder, fanden hier einen Weg aus dem von China besetzten Tibet nach Nepal in die Freiheit. Filmemacherin Maria Blumencron begleitet in ihrem Dokumentarfilm einen Fluchthelfer und sechs Kinder, die zehn Jahre nach ihrer Flucht noch einmal zum Nangpa La zurückkehren. Diese Reise in die Vergangenheit wird für sie zu einem Abschied von Tibet.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 10.11.15
      00:25 - 01:55 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 01:40
      Stereo HD-TV

      Der Gebirgspass Nangpa La ist ein Grenzpass im Himalaya. Tausende tibetischer Flüchtlinge, viele von ihnen Kinder, fanden hier einen Weg aus dem von China besetzten Tibet nach Nepal in die Freiheit. Filmemacherin Maria Blumencron begleitet in ihrem Dokumentarfilm einen Fluchthelfer und sechs Kinder, die zehn Jahre nach ihrer Flucht noch einmal zum Nangpa La zurückkehren. Diese Reise in die Vergangenheit wird für sie zu einem Abschied von Tibet.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Hubert von Spreti
      Regie Maria Blumencron

      Der Nangpa-La-Grenzpass auf fast 6.000 Metern Höhe zwischen Tibet und Nepal war für Tausende von tibetischen Flüchtlingen die Pforte in die Freiheit, für manche wurde er jedoch zur Schwelle zum Tod. Der Dokumentarfilm von Maria Blumencron erzählt die Lebensgeschichte des Tibeters Kelsang Jigme, der unter den Fluchthelfern des Himalayas eine Legende ist. Und er erzählt die Geschichte von sechs Kindern, die im Jahr 2000 über das höchste Gebirge ins Exil geschickt wurden, und von deren Eltern, die in Tibet zurückbleiben mussten. "Warum schicken Eltern ihre Kinder über das höchste Gebirge der Welt, ohne zu wissen, ob sie einander jemals wiedersehen werden?", fragte sich Filmemacherin Maria Blumencron, als sie im Fernsehen das Foto eines auf der Flucht erfrorenen tibetischen Kindes sah. Die Frage ließ sie nicht mehr los.

      Im Jahr 2000 reiste sie in die Himalaya-Region und drehte ihren Dokumentarfilm "Flucht über den Himalaya - Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil", der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Die Kinder von damals wurden in einem SOS-Kinderdorf in Nordindien aufgenommen und sind heute Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsensein. Im Jahr 2010 trafen sich die Kinder von damals auf Initiative von Maria Blumencron wieder, um noch einmal den Aufstieg auf den Grenzpass zu wagen, diesmal von der sicheren Seite aus. Sie wollten einen letzten Blick auf die alte Heimat werfen und die tibetische Staatsflagge hissen.

      Schauplatz Tibet
      Maria Blumencron wurde in Wien geboren und besuchte die Schauspielschule am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Von 1987 bis 1997 hatte sie Engagements an verschiedenen österreichischen und deutschen Bühnen und spielte in Fernsehfilmen und Serien. 1996/1997 besuchte sie die Drehbuchwerkstatt München. Seit 1998 ist sie freie Autorin und Regisseurin. Unter anderem drehte sie "Flucht über den Himalaya - Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil", mehrere Folgen der Reihe "Donauklöster" des Bayerischen Rundfunks sowie "Jenseits des Himalaya - Tibets Kinder im Exil". "Good Bye Tibet" ist ihr erster langer Dokumentarfilm und wurde beim Bergfilmfestival in Graz mit dem "Grand Prix" ausgezeichnet. 2011 drehte sie ihren ersten Spielfilm: "Wie zwischen Himmel und Erde" mit Hannah Herzsprung in der Hauptrolle.

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 10.11.15
      00:25 - 01:55 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 01:40
      Stereo HD-TV

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