• 03.10.2015
      03:00 Uhr
      Elsa Schiaparelli Mode ist Kunst | arte
       

      Sie machte einen Schuh zum Hut oder ein Kotelett zur Kopfbedeckung: Die Modemacherin Elsa Schiaparelli liebte das Surreale und die Farbe Pink. Sie stammte aus Rom und schaffte es mit originellen Ideen, im Paris der 30er Jahre als Modemacherin zu bestehen. Sie arbeitete mit Künstlern wie Salvador Dalí oder Jean Cocteau zusammen und revolutionierte mit ihren ausgefallenen Entwürfen die Modewelt. Coco Chanel war ihre Rivalin, Yves Saint Laurent bewunderte sie, Stars wie Marlene Dietrich und Catherine Hepburn liebten ihre Kreationen.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 03.10.15
      03:00 - 03:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Sie machte einen Schuh zum Hut oder ein Kotelett zur Kopfbedeckung: Die Modemacherin Elsa Schiaparelli liebte das Surreale und die Farbe Pink. Sie stammte aus Rom und schaffte es mit originellen Ideen, im Paris der 30er Jahre als Modemacherin zu bestehen. Sie arbeitete mit Künstlern wie Salvador Dalí oder Jean Cocteau zusammen und revolutionierte mit ihren ausgefallenen Entwürfen die Modewelt. Coco Chanel war ihre Rivalin, Yves Saint Laurent bewunderte sie, Stars wie Marlene Dietrich und Catherine Hepburn liebten ihre Kreationen.

       

      Sie wandelte zwischen den Welten der Mode und der surrealistischen Kunst, zu ihren Freunden zählten Salvador Dalí, Jean Cocteau und die Brüder Giacometti. Mode verstand die aus Rom stammende Designerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) als Kunst. Sie setzte auf die Farbe "Shocking Pink", führte den Reißverschluss als Dekorationselement ein und schuf gemeinsam mit Dalí ein Skelettkleid. Vieles, was heute noch für Aufregung sorgt, hatte Elsa Schiaparelli vor allen anderen erfunden, so verwendete sie zum Beispiel einen Schuh als Hut oder ein Kotelett als Kopfbedeckung. Für Karl Lagerfeld gehört Elsa Schiaparelli genauso "zur Geschichte der Mode wie Chanel".

      Jean-Paul Gaultier hält sie für "genial mit einem ganz eigenen Chic". Surreal und doch irdisch, nostalgisch und dennoch modern: Elsa Schiaparelli gilt als eine der führenden Couturières der 20er und 30er Jahre. Schiaparelli hatte ihr Modehaus 1927 in Italien gegründet und wurde in Paris zur großen Konkurrentin für Coco Chanel. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie an ihre vorherigen Erfolge nicht mehr anknüpfen, 1954 schloss sie ihr Unternehmen. Doch sie blieb ein Mythos. 60 Jahre später, im Jahr 2014, wurde ihr Label wieder neu belebt: Die Marke Schiaparelli feierte in denselben Räumen wie einst am Pariser Place Vendôme ihr Comeback.

      Schiaparellis Enkelin, die US-Schauspielerin Marisa Berenson ("Cabaret"), erinnert sich an ihre Großmutter und ihr nicht immer leichtes Leben zwischen Tradition und Avantgarde: "Sie wollte schreiben, singen und andere künstlerische Dinge tun, aber sie durfte es nicht. Als sie dann von zu Hause wegging, ließ ihre Kreativität sie förmlich explodieren", erzählt sie.

      Die Dokumentation fächert Leben und Werk Elsa Schiaparellis auf und zeigt ihre Kreativität unter anderem auch anhand von Archivmaterial und Collagen, in denen sich der gesamte Kosmos der Modepionierin auftut. Verwandte und Wegbegleiter wie ihre Enkelin Marisa Berenson, Jean-Paul Gaultier und Karl Lagerfeld schildern in persönlichen Worten, was Elsa Schiaparelli noch heute für sie bedeutet.

      Dokumentation Deutschland 2015

      Schwerpunkt: Fashion Weekend

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 03.10.15
      03:00 - 03:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.09.2018