• 14.11.2013
      11:30 Uhr
      kulturspiegel Kulturmagazin | ONE
       

      Themen:

      • Spannung im Saarländischen Staatstheater - Wird die neue Bühnentechnik rechtzeitig zur Premiere von "Tosca" fertig?
      • Bilder aus der Spritzpistole - Die Airbrush-Reliefs von Mahmud Ebrahimi
      • Kaufen mit (Kunst-)Sinn und Verstand - Wie und warum das SaarlandMuseum Kunst sammelt
      • Von Märchen und machtmüden Politikern - Die Afrikanischen Filmtage 2013 im Saarbrücker Kino Achteinhalb

      Moderation: Oliver Hottong

      Donnerstag, 14.11.13
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Spannung im Saarländischen Staatstheater - Wird die neue Bühnentechnik rechtzeitig zur Premiere von "Tosca" fertig?
      • Bilder aus der Spritzpistole - Die Airbrush-Reliefs von Mahmud Ebrahimi
      • Kaufen mit (Kunst-)Sinn und Verstand - Wie und warum das SaarlandMuseum Kunst sammelt
      • Von Märchen und machtmüden Politikern - Die Afrikanischen Filmtage 2013 im Saarbrücker Kino Achteinhalb

      Moderation: Oliver Hottong

       
      • Spannung im Saarländischen Staatstheater - Wird die neue Bühnentechnik rechtzeitig zur Premiere von "Tosca" fertig?

      Seit Monaten wartet die saarländische Theaterszene auf diesen Moment: Im November soll nach langen Umbaumaßnahmen die neue Bühnentechnik im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters in Betrieb genommen werden. Die Nervosität steigt: Wird die Baustelle rechtzeitig fertig? Gerade wurde die Wiederaufnahme der Zauberflöte, die für den 1. Dezember geplant war, um einige Wochen nach hinten geschoben; die technische Abnahme kam später als geplant. Jetzt muss weiter gebaut werden, während die Generalintendantin schon die Eröffnungsoper auf die Bühne bringt. "Tosca" von Giacomo Puccini soll nämlich am 24.11. planmäßig im Großen Haus Premiere feiern. Ist dieser Termin zu halten? Der Kulturspiegel durfte in dieser hektischen Woche einen Tag lang dabei sein - unter anderem bei der Feuerprobe der neuen Rauchmeldeanlage.

      • Bilder aus der Spritzpistole - Die Airbrush-Reliefs von Mahmud Ebrahimi

      Seine Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman: 1939 wurde Mahmud Ebrahimi im Iran geboren, wo er Kunst und Grafik studierte. Dann kam er ins Saarland und studierte noch Betriebswirtschaft und Medizin. Doch die Liebe zur Kunst verhinderte, dass er Arzt wurde. Er wurde selbständiger Unternehmer und Künstler, eignete sich als Autodidakt das Airbrushverfahren an. Dabei werden mit einer Spritzpistole unterschiedliche Materialien auf einen Untergrund aufgetragen. Die Zahlenmystik im Islam beschäftigt Mahmud Ebrahimi auch künstlerisch. Seit 1983 wirkt er als freier Künstler in Malerei und Grafik und gestaltet großformatige Wandreliefs, die er jetzt in Neuweiler ausstellt. Maria C. Schmitt hat die Vernissage besucht.

      • Kaufen mit (Kunst-)Sinn und Verstand - Wie und warum das SaarlandMuseum Kunst sammelt

      Es ist ein Blick in das, was das SaarlandMuseum ausmacht: In der Sonderausstellung "2000+" werden 135 Werke aus der Sammlung des Museums gezeigt, von denen viele in den letzten Jahren angekauft wurden - unter anderem von den Nazis beschlagnahmte Werke von Slevogt, Weisgerber oder Purrmann. Die Museumsmacher sprechen in diesem Zusammenhang von Einblicken in das, was die Identität des Museums ausmacht. Aber was ist das eigentlich, die Identität eines Museums? Wie entsteht sie, und was bedeutet sie? Dieser Frage stellt sich Uwe Loebens und nimmt sinnvolle und weniger sinnvolle Ankäufe des Museums unter die Lupe.

      • Von Märchen und machtmüden Politikern - Die Afrikanischen Filmtage 2013 im Saarbrücker Kino Achteinhalb

      Afrika - Synonym für Hunger, Elend und Flüchtlingsboote, die versuchen, in die Festung Europa einzudringen? So das Klischee - oder besser gesagt: die sehr eingeschränkte Wahrnehmung eines Kontinents mit einigen der ältesten und faszinierendsten Kulturen der Erde. Hier setzen die "Afrikanischen Filmtage" im Saarbrücker Kino Achteinhalb an, die dieses Jahr bereits zum 12. Mal stattgefunden haben. Die Filme erzählen gesellschaftskritische moderne Geschichten und Traditionelles gleichermaßen und bieten einen Einblick in den faszinierenden Kontinent. Da gibt es beispielsweise die fiktive Geschichte eines amtsmüden Regierungschefs in einem Land, in dem das Leben stagniert. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind beabsichtigt: Le Président ist eine Parabel auf die Verhältnisse in Kamerun, das seit 1982 von Paul Biya regiert wird. Oder das Märchen von einer Königin, die sich dazu entschloss, ein heiliges Amulett aus Gold wiederzufinden, das einst den Ahnen gehörte. Sie war fest davon überzeugt, dass dieses Amulett die Kraft besitzt, Frieden und Wohlstand über ihr Volk zu bringen. Philippe Fouché hat das kleine Filmfestival besucht.

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      Donnerstag, 14.11.13
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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