• 15.11.2019
      23:25 Uhr
      Inklusion - gemeinsam anders Fernsehfilm Deutschland 2011 - ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ | ARD-alpha
       

      Der Oscar-nominierte Regisseur Marc-Andreas Bochert ("Kleingeld", "Empathie"), der Bachmannpreis-nominierte Autor Christopher Kloeble und der mehrfach preisgekrönte Kameramann Andreas Höfer ("Nachtgestalten", "Sommer vorm Balkon", "Empathie"), erzählen das brandaktuelle Bildungsthema "Inklusion" als eine Geschichte von zwei behinderten Jugendlichen, die gleichzeitig auch zum Psychogramm eines idealistischen Lehrers, seiner Frau, sowie der betroffenen Eltern wird. Klar ist: Inklusion beschränkt sich nicht auf das Klassenzimmer. Der Film wählt ganz bewusst eine realistische, fast dokumentarische Herangehensweise.

      Freitag, 15.11.19
      23:25 - 00:55 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Der Oscar-nominierte Regisseur Marc-Andreas Bochert ("Kleingeld", "Empathie"), der Bachmannpreis-nominierte Autor Christopher Kloeble und der mehrfach preisgekrönte Kameramann Andreas Höfer ("Nachtgestalten", "Sommer vorm Balkon", "Empathie"), erzählen das brandaktuelle Bildungsthema "Inklusion" als eine Geschichte von zwei behinderten Jugendlichen, die gleichzeitig auch zum Psychogramm eines idealistischen Lehrers, seiner Frau, sowie der betroffenen Eltern wird. Klar ist: Inklusion beschränkt sich nicht auf das Klassenzimmer. Der Film wählt ganz bewusst eine realistische, fast dokumentarische Herangehensweise.

       

      Steffi - ein intelligentes Mädchen, das im Rollstuhl sitzt - und Paul - ein sportlicher, aber geistig zurückgebliebener Junge - werden in die neunte Klasse der Rousseau-Gesamtschule aufgenommen. Durch das neue Lernumfeld sollen die beiden - ebenso wie das Sozialverhalten der übrigen Schüler - gefördert und gefordert werden. Diese "Inklusion" ist ein vielversprechendes Projekt, eine Win-Win-Situation auf dem Papier. Doch was bedeutet sie tatsächlich für Steffi und Paul? Was für ihre Mitschüler? Für die Lehrer und Eltern?

      Das Thema: Seit 2009 ist Deutschland an die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gebunden. Diese UN-Konvention fordert "Inklusion" auf allen Ebenen. Damit gemeint ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen. Das Thema Inklusion betrifft die Schulen, aber auch die Gesellschaft in all ihren Facetten. Gleichzeitig gibt es bisher nur wenig Erfahrungswerte. Toleranz und Empathie werden bei der Umsetzung vorausgesetzt, mögliche Folgen, z.B. eine Adjustierung des Unterrichts, jedoch nicht thematisiert.

      Der Film: Die Inklusion von Steffi Harder und Paul Fischer an der Rousseau-Schule gestaltet sich schwierig. Klassenleiter Albert, der fest an das Programm glaubt, versucht alles Menschenmögliche. Doch die zynische Steffi tyrannisiert ihre Mitschüler verbal und gibt sich kaum Mühe im Unterricht - während Paul sich zwar anstrengt, aber wegen seiner langsamen Auffassungsgabe nur wenig erreicht. Zudem stellen sich sowohl überforderte Lehrer als auch besorgte Eltern gegen das Projekt. Sie glauben, dass Steffi und Paul andere, weiter fortgeschrittene Schüler in ihrer Entwicklung bremsen. Die Atmosphäre ist angespannt und das nicht nur in der Schule. Dann kommt es zu einem Zwischenfall.

      Der Oscar-nominierte Regisseur Marc-Andreas Bochert ("Kleingeld", "Empathie"), der Bachmannpreis-nominierte Autor Christopher Kloeble und der mehrfach preisgekrönte Kameramann Andreas Höfer ("Nachtgestalten", "Sommer vorm Balkon", "Empathie"), erzählen das brandaktuelle Bildungsthema "Inklusion" als eine Geschichte von zwei behinderten Jugendlichen, die gleichzeitig auch zum Psychogramm eines idealistischen Lehrers, seiner Frau, sowie der betroffenen Eltern wird. Klar ist: Inklusion beschränkt sich nicht auf das Klassenzimmer. Der Film wählt ganz bewusst eine realistische, fast dokumentarische Herangehensweise. Im Fokus steht der Alltag der Menschen, in dem die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis, zwischen Anspruch und Realität, zwischen Wollen und Können mitunter schmerzhaft zutage tritt. Florian Stetter ("Sophie Scholl - Die letzten Tage", "Nanga Parbat") spielt den jungen Lehrer Albert, Kirsten Block ("Helden wie wir", "Der Baader-Meinhof-Komplex") die ehrgeizige Direktorin Michaela. In weiteren Rollen treten auf: Julia Brendler ("Stauffenberg - Die wahre Geschichte", "Tatort"), Marie Gruber ("Go Trabi Go"), Peter Davor ("Tatort") und Ursina Lardi ("Das weiße Band"). Die beiden behinderten Jugendlichen spielen die Newcomer Paula Kroh und Max von der Groeben.

      ARD-Themenwoche: Zukunft Bildung
      Wer gebildet ist, lebt länger. Von welchen Faktoren hängt das ab, und wie kann man unabhängig von Herkunft und Alter mit Bildung sein Leben verändern? Das sind Fragen, die in der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ vom 9. bis 16. November 2019 beantwortet werden. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie stellen in zahlreichen Sendungen und Beiträgen vor, wie Bildung gelingen kann und welche Chancen sie bietet. Federführer der 14. ARD-Themenwoche ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR).

      WDR-Intendant Tom Buhrow: „Lernen bringt uns nicht nur weiter, es macht auch Spaß und bereichert uns. Die ARD-Themenwoche wird sich der „Zukunft Bildung“ in Radio, Fernsehen und im Digitalen nähern. Wir wollen Menschen vorstellen, die ihr Leben dank Bildung positiv verändert haben. Und wir wollen Menschen wertschätzen, die anderen Begeisterung und Freude am Lernen vermitteln.“

      Geplant sind Beiträge in allen Genres - von bundesweit bis regional, von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam. Das Erste, die Fernseh- und Radioprogramme der ARD und die Online-Angebote der Senderfamilie widmen sich vor allem diesen Themen: Bildungsalltag, Diversität, Digitalisierung, politische Blockaden und Bildung im Vergleich.

      Pünktlich zur Themenwoche startet die ARD im Netz ein neues, innovatives Bildungsangebot: Mit dem „App-Maker“ machen Erwachsene mühelos erste Schritte im Programmieren. Für Kinder gibt es bereits das Angebot „Programmieren mit der Maus“. Die neue Plattform „Schule digital“ bündelt erstmals die zahlreichen Bildungsangebote der ARD. In der Themenwoche ist auch das Publikum gefragt: Bei der Aktion #dankdir können alle „Einfach mal Danke sagen“ und ihren Wegbegleiter*innen und Förderern Wertschätzung entgegenbringen.

      Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ werden online unter themenwoche.ARD.de gebündelt. Ab November bieten dort viele aktuelle Beiträge einen breiten Zugang zu den digitalen Angeboten der Themenwoche rund um Bildungsalltag, Diversität oder Digitalisierung.

      Alle Landesrundfunkanstalten der ARD rufen ihre Nutzer*innen dazu auf, sich über die sozialen Netzwerke an der Diskussion rund um das Thema Bildung zu beteiligen. Unter den Hashtags #ZukunftBildung und #ARDThemenwoche können sie sich austauschen. Zudem bietet der Twitterkanal @ARDThemenwoche Informationen rund um die ARD-Themenwoche 2019. Das Teletext-Angebot des Ersten unterstützt die Themenwoche mit einem Informationspaket ab Videotextseite 800.

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      23:25 - 00:55 Uhr (90 Min.)
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