• 14.06.2018
      20:15 Uhr
      Länder - Menschen - Abenteuer Der Don - Lebensader der Kosaken | Radio Bremen TV
       

      Der Don - ein Fluss wie ein Mythos. Von seiner Quelle südlich von Moskau fließt er fast 1.900 Kilometer zur Mündung im Asowschen Meer. "Väterchen Don", mit ihm verbinden die Russen seit jeher Kampf und Freiheit. Am Don leben auch viele Kosaken. Die Flussufer sind gesäumt von Kreidefelsen, die Felsenkirchen aus dem 12. Jahrhundert beherbergen, als sich Christen in dieser Region noch verstecken mussten. Die Dokumentation zeigt den Don und seinen Verlauf in opulenten Bildern und erzählt die Geschichte von Menschen, die am und mit dem Fluss leben und dabei ihren ganz eigenen Humor pflegen.

      Donnerstag, 14.06.18
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Don - ein Fluss wie ein Mythos. Von seiner Quelle südlich von Moskau fließt er fast 1.900 Kilometer zur Mündung im Asowschen Meer. "Väterchen Don", mit ihm verbinden die Russen seit jeher Kampf und Freiheit. Am Don leben auch viele Kosaken. Die Flussufer sind gesäumt von Kreidefelsen, die Felsenkirchen aus dem 12. Jahrhundert beherbergen, als sich Christen in dieser Region noch verstecken mussten. Die Dokumentation zeigt den Don und seinen Verlauf in opulenten Bildern und erzählt die Geschichte von Menschen, die am und mit dem Fluss leben und dabei ihren ganz eigenen Humor pflegen.

       

      Der Don ist ein mythischer Fluss. Mit ihm verbinden die Russen seit jeher den Kampf um Freiheit. Für die Kosaken ist "Väterchen Don" bis heute eine innig verehrte Lebensader. Von seiner Quelle südlich von Moskau fließt er fast 1.900 Kilometer zur Mündung im Asowschen Meer, mitten durch typisch russisches Kernland. An seinen Ufern wohnen herzliche Menschen und ihre Geschichten sind wie aus einer anderen Zeit.

      Das kleine Dorf Razdorskaja ist eines der ältesten entlang des Flusses. Vladimir Ponomarov und seine Frau Anna wollen ihren 30. Hochzeitstag feiern, mit allem was zu einem echt kosakischen Fest dazugehört: Fischsuppe, Gesang und Trinkspiele.

      Die Ufer des Dons sind gesäumt von Kreidefelsen, die architektonische Juwelen beherbergen: Felsenkirchen. Ihre Ursprünge haben sie im 12. Jahrhundert, als sich Christen wegen ihres Glaubens in dieser Region noch verstecken mussten.

      In der Stadt Pawlowsk in der Nähe von St. Petersburg, die 1709 von Zar Peter dem Großen gegründet wurde, versucht Kapitän Nikolai Grebennikov die "Sotschi 77" flott zu machen. Auf dem "schwimmenden Biergarten" wollen 150 Russen ein paar Stunden ein ordentliches Fest feiern, wenn der Motor anspringt.

      Dort, wo der Don seiner großen Schwester Wolga nahe kommt, verbindet ein Kanal beide Flüsse. Das ist wegen des großen Höhenunterschieds nur möglich durch zahlreiche Schleusen. Nummer 13 ist die Schleuse der Frauen: Marina, Natalia und Tatjana lotsen bis zu 30 Schiffe täglich durch das historische Nadelöhr mit Uralttechnik.

      Auf einer Insel in der Deltalandschaft südöstlich des Dons lebt eine Herde einzigartiger Pferde. Biologen vermuten, dass die "Don-Mustangs" verwilderte Reittiere der Don-Kosaken sind. Das Leben auf dem Eiland ist hart.

      In Rostow, der Großstadt an der Mündung des Dons, lässt die Agentur Image Mädchenträume wahr werden. Auch Luba Steksova will hier den Sprung auf die Laufstege von Paris und New York schaffen. Dafür muss sie im Casting erst einmal die lokale Konkurrenz ausstechen.

      Film von Till Lehmann

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