• 18.09.2020
      18:30 Uhr
      Der kleine Held vom Hamsterfeld Dokumentation Deutschland 2020 | arte Mediathek
       

      Feldhamster führen ein Leben im Verborgenen. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate hat ein Weibchen Zeit, um den Nachwuchs aufzuziehen und sich selbst für den Winterschlaf zu rüsten. Die Dokumentation begleitet die Nagetiere bei ihrem heldenhaften Kampf auf dem Feld und im Bau aus nächster Nähe - etwa bei der Paarung, der Geburt oder beim Körner sammeln. Die niedlichen Tiere mit den Hamsterbacken sind selten geworden. Sie müssen sich vieler natürlicher Feinde, wie zum Beispiel Raubvögel und Füchse, erwehren.

      Freitag, 18.09.20
      18:30 - 19:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Feldhamster führen ein Leben im Verborgenen. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate hat ein Weibchen Zeit, um den Nachwuchs aufzuziehen und sich selbst für den Winterschlaf zu rüsten. Die Dokumentation begleitet die Nagetiere bei ihrem heldenhaften Kampf auf dem Feld und im Bau aus nächster Nähe - etwa bei der Paarung, der Geburt oder beim Körner sammeln. Die niedlichen Tiere mit den Hamsterbacken sind selten geworden. Sie müssen sich vieler natürlicher Feinde, wie zum Beispiel Raubvögel und Füchse, erwehren.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Uwe Müller

      Sie sind meist unsichtbar und trotzdem immer in Gefahr: Feldhamster führen ein Leben im Verborgenen. Sie sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und werden zudem immer seltener. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate haben die Hamster Zeit, um einen Partner zu finden, den Nachwuchs aufzuziehen und Wintervorrat zu sammeln. Die Dokumentation beleuchtet exemplarisch die Geschichte eines Feldhamsterweibchens in einer der letzten deutschen Hamster-Regionen in Thüringen. Hier gibt es sogar eine seltene melanistische Population mit schwarzem Fell.
      Die Kamera folgt der Hamsterdame zwischen den Halmen auf dem Feld und in den Bau unter der Erde und zeigt sie immer aus nächster Nähe: bei der Paarung, der Geburt ihrer Jungen oder beim Körner sammeln. Die ersten Jungen werden schon wenige Wochen nach dem Erwachen der Mutter aus dem Winterschlaf geboren. Anfangs nackt, blind und völlig abhängig, müssen sie binnen kürzester Zeit selbständig werden und sich einen eigenen Bau graben. Doch zahlreiche natürliche Feinde, wie Fuchs, Eule, Kornweihe, Störche und Reiher, machen das Kornfeld unsicher. Sieben von zehn Hamstern überleben die ersten Wochen nicht.

      Schon im Mittelalter wurden Feldhamster als Körnerdiebe verfolgt und noch bis Ende der 1980er Jahre bejagt. Heute sind die Tiere als „Bau-Stopper“ in Verruf. Dabei stehen sie selbst durch die Folgen industrieller Landwirtschaft massiv unter Druck. Monokulturen, Pestizideinsatz und frühere Ernten machen ihnen zu schaffen. Und die Versiegelung von täglich 60 Hektar Ackerfläche bedroht ihre letzten Lebensräume. Die Dokumentation von Uwe Müller erzählt packend, „pelznah“ und humorvoll vom harten Landleben der Feldhamster in Deutschland.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.09.2020