• 09.11.2015
      18:00 Uhr
      Schleswig-Holstein 18:00 Abriss der besonderen Art | NDR FS SH
       

      Auch wenn es vielleicht nicht immer so aussieht: Als Abriss-Maschinist braucht man Fingerspitzengefühl. Bernd Sontowski bewegt seinen Spezial-Abbruch-Bagger mit dem Joystick - wie mit einer überdimensionalen Pinzette kann er so ganz gezielt bestimmte Bauteile aus einem Gebäude herausgreifen. Aktuell ist er in Kellenhusen im Einsatz: Teile eines Hotels sollen weg. Weg heißt in dem Fall aber nicht, dass einfach alles auf die Sonderdeponie kommt. Das Gebäude soll in seinen Einzelteilen weitestgehend recycelt werden.

      Moderation: Philipp Jeß

      Montag, 09.11.15
      18:00 - 18:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.

      Auch wenn es vielleicht nicht immer so aussieht: Als Abriss-Maschinist braucht man Fingerspitzengefühl. Bernd Sontowski bewegt seinen Spezial-Abbruch-Bagger mit dem Joystick - wie mit einer überdimensionalen Pinzette kann er so ganz gezielt bestimmte Bauteile aus einem Gebäude herausgreifen. Aktuell ist er in Kellenhusen im Einsatz: Teile eines Hotels sollen weg. Weg heißt in dem Fall aber nicht, dass einfach alles auf die Sonderdeponie kommt. Das Gebäude soll in seinen Einzelteilen weitestgehend recycelt werden.

      Moderation: Philipp Jeß

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Petra Nowack
      Redaktion Norbert,Lorentzen

      Auch wenn es vielleicht nicht immer so aussieht: Als Abriss-Maschinist braucht man Fingerspitzengefühl. Bernd Sontowski bewegt seinen Spezial-Abbruch-Bagger mit dem Joystick - wie mit einer überdimensionalen Pinzette kann er so ganz gezielt bestimmte Bauteile aus einem Gebäude herausgreifen. Aktuell ist er in Kellenhusen im Einsatz: Teile eines Hotels sollen weg. Weg heißt in dem Fall aber nicht, dass einfach alles auf die Sonderdeponie kommt. Das Gebäude soll in seinen Einzelteilen weitestgehend recycelt werden.

      Sontowski hat ein Auge für die Baustoffe, die er im Greifer hat. Er trennt die einzelnen Baustoffe möglichst schon vor Ort. Dämmwolle zum Beispiel muss unter Vollschutz raus, denn gelangen die Fasern in die Lunge, könnten sie krebserregend sein. Asbest ist auch immer wieder ein Problem, es ist ebenfalls krebserregend. Zum Glück gibt es davon nicht so viel. Den größten Teil machen Holz, Kabel, Ziegelsteine und Kunststoffe aus - etwa 95 Prozent. Diese Stoffe kann Sontowski bereits am Abrissort feinsäuberlich trennen.

      Zwei Kilometer entfernt in Alt-Mölln befindet sich der Recyclinghof seines Abrissunternehmens. Ziegel, Steine, Mörtel und anderes kommen in einen riesigen Backenbrecher. Der zermahlt sie. Das Gemisch kostet sechs Euro die Tonne. Land- und Forstwirte nutzen es gern für Wald- und Feldwege. Beton wird nach dem Schreddern häufig als Unterlage für neue Straßen verwendet, Metall und Kunststoffe werden weiterverkauft, Holz wird zu Spanplatten und die im Schnitt fünf Prozent, die überhaupt nicht recycelt werden können, landen am Ende in Verbrennungsanlagen und werden dann zu Wärme und Strom.

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