• 19.04.2017
      20:15 Uhr
      Im Schatten des Everest (1/2) Vom Trauma zum Traum | 3sat
       

      Der Bergführer Norbu Sherpa und die Schweizer Anwältin Andrea Zimmermann wollten gemeinsam den Mount Everest besteigen. Doch am 25. April 2015 durchkreuzten schwere Erdbeben ihre Pläne. Statt den höchsten Berg der Welt zu besteigen, begannen die beiden, zu helfen. Norbu und Andrea müssen Hindernisse überwinden, die die nepalesische Regierung Helferinnen und Helfern aus aller Welt in den Weg legt. Dabei wird auch ersichtlich, warum bis heute viele Hilfsgelder noch immer nicht zu den bedürftigen Leuten gelangt sind. Aber Norbu und Andrea geben nicht auf, sie sind Kämpfernaturen.

      Mittwoch, 19.04.17
      20:15 - 20:55 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Bergführer Norbu Sherpa und die Schweizer Anwältin Andrea Zimmermann wollten gemeinsam den Mount Everest besteigen. Doch am 25. April 2015 durchkreuzten schwere Erdbeben ihre Pläne. Statt den höchsten Berg der Welt zu besteigen, begannen die beiden, zu helfen. Norbu und Andrea müssen Hindernisse überwinden, die die nepalesische Regierung Helferinnen und Helfern aus aller Welt in den Weg legt. Dabei wird auch ersichtlich, warum bis heute viele Hilfsgelder noch immer nicht zu den bedürftigen Leuten gelangt sind. Aber Norbu und Andrea geben nicht auf, sie sind Kämpfernaturen.

       

      Der Bergführer Norbu Sherpa und die Schweizer Anwältin Andrea Zimmermann wollten gemeinsam den Mount Everest besteigen. Doch am 25. April 2015 durchkreuzten schwere Erdbeben ihre Pläne. Statt den höchsten Berg der Welt zu besteigen, begannen die beiden, zu helfen. Sie heirateten nach Sherpa-Tradition und standen 2016 doch noch gemeinsam auf dem Dach der Welt.

      Das Filmteam trifft Norbu und Andrea in ihrem Büro in der Hauptstadt Kathmandu."Never give up" lautet ihr Motto. So treiben sie ihre gemeinsame Trekking-Agentur voran, aber auch ihr Hilfswerk "Butterfly Project". Mit diesem planen sie, in einem abgelegenen Winkel Nepals eine Schule aufzubauen.

      Im ersten Teil der Dokumentation "Im Schatten des Everest" kehren Norbu und Andrea 18 Monate nach dem Erdbeben zurück an die Wirkungsstätte ihrer Nahrungsmittelhilfe. Das Publikum erlebt dabei aus ihrer Sicht, wie sich das Land langsam wieder erhebt, und reist mit Norbu und Andrea ins Zentrum des Sherpa-Landes, am Fuß des Mount Everest.

      Die beiden begegnen auf ihrer Reise Leuten, denen es gut geht, und vielen anderen, die immer noch in Blechhütten hausen, vergessen von der Regierung. Dabei zeigt sich deutlich: Wer im Schatten des Everest wohnt, profitiert von den Touristinnen und Touristen aus aller Welt, die einmal in ihrem Leben den höchsten Berg der Welt erblicken wollen.

      Gleichzeitig treiben Norbu und Andrea aber auch den Aufbau ihrer Schule in Leptung voran, einer Gegend weit weg vom Everest. Sie nehmen Freiwillige aus der Schweiz auf, um beim Aufbau zu helfen, doch die vorfabrizierten Teile hängen irgendwo zwischen Kolkata und Kathmandu fest.

      Norbu und Andrea müssen Hindernisse überwinden, die die nepalesische Regierung Helferinnen und Helfern aus aller Welt in den Weg legt. Dabei wird auch ersichtlich, warum bis heute viele Hilfsgelder noch immer nicht zu den bedürftigen Leuten gelangt sind. Aber Norbu und Andrea geben nicht auf, sie sind Kämpfernaturen. Und wenn sie auch immer wieder getrennte Wege gehen müssen, sie finden stets zusammen und realisieren ihre Träume.

      Mit der fünfteiligen Reihe "Im Schatten des Everest" erinnert 3sat an die Erdbeben in Nepal im April und Mai 2015, die als die größte Katastrophe in der Geschichte des Landes gelten. Laut der nepalesischen Regierung starben rund 8800 Menschen an den Folgen der Beben, rund 22 300 wurden verletzt

      Ein Film von Frank Senn und Otto C. Honegger

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Mittwoch, 19.04.17
      20:15 - 20:55 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.12.2019