• 12.04.2018
      23:25 Uhr
      Zwischen Landluft und Kuhmist. Donya - Unterwegs im Westen Ein Stadtkind testet das Landleben | WDR Fernsehen
       

      Ich bin ein Stadtkind: aufgewachsen in Bochum; jetzt wohne ich in Köln. Mit Bauernhöfen habe ich nichts zu tun - Milch, Eier, Gemüse und Obst kaufe ich im Supermarkt. Ein Leben außerhalb der Stadt kann ich mir gar nicht vorstellen - und schon gar nicht auf einem Bauernhof.

      Eine Woche lang lebe ich nun im Sauerland in Attendorn auf dem Hof von Familie Kaiser. Ein Leben zwischen Landlust und Existenzangst. Den Hof hat Bauer Bernd geerbt. Viel Zeit für sich hat man hier nicht. Der Arbeitstag startet um 6 Uhr und endet um 20 Uhr, zweimal am Tag wird gemolken und das an sieben Tagen in der Woche.

      Donnerstag, 12.04.18
      23:25 - 23:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Ich bin ein Stadtkind: aufgewachsen in Bochum; jetzt wohne ich in Köln. Mit Bauernhöfen habe ich nichts zu tun - Milch, Eier, Gemüse und Obst kaufe ich im Supermarkt. Ein Leben außerhalb der Stadt kann ich mir gar nicht vorstellen - und schon gar nicht auf einem Bauernhof.

      Eine Woche lang lebe ich nun im Sauerland in Attendorn auf dem Hof von Familie Kaiser. Ein Leben zwischen Landlust und Existenzangst. Den Hof hat Bauer Bernd geerbt. Viel Zeit für sich hat man hier nicht. Der Arbeitstag startet um 6 Uhr und endet um 20 Uhr, zweimal am Tag wird gemolken und das an sieben Tagen in der Woche.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Donya Farahani

      Ich bin ein Stadtkind: aufgewachsen in Bochum; jetzt wohne ich in Köln. Mit Bauernhöfen habe ich nichts zu tun - Milch, Eier, Gemüse und Obst kaufe ich im Supermarkt. Ein Leben außerhalb der Stadt kann ich mir gar nicht vorstellen - und schon gar nicht auf einem Bauernhof. Wieso entscheidet man sich für solch ein Leben - vor allem dann, wenn man weiß, dass immer mehr Bauernhöfe vor der Pleite stehen?

      Eine Woche lang lebe ich im Sauerland in Attendorn auf dem Hof von Familie Kaiser. Ein Leben zwischen Landlust und Existenzangst. Den Hof hat Bauer Bernd geerbt. Hier lebt er mit seiner Frau Anne, den beiden Kindern, seiner Mutter Emma und Lehrling Marcel. Sie leben nicht nur zusammen, sie arbeiten auch zusammen - ein Familienmodell, das heute eher eine Ausnahme ist. Wie funktioniert das? Funktioniert es überhaupt?

      Viel Zeit für sich hat man hier nicht. Der Arbeitstag startet um 6 Uhr und endet um 20 Uhr, zweimal am Tag wird gemolken und das an sieben Tagen in der Woche. Bernds Frau Anne ist eigentlich gelernte Zahnarzthelferin. In ihrem alten Job hatte sie geregelte Arbeitszeiten. Der Liebe wegen ist sie auf den Hof gezogen. In den Urlaub fahren die Kaisers nie. Das geht nicht - wegen der Milchkühe. Selbst wenn Familie Kaiser zum Schützenfest will, muss sie eine Vertretung organisieren. Viele Bauern in ihrem Umfeld mussten ihren Hof aufgegeben, Familie Kaiser hält durch.

      Warum arbeiten Menschen so viele Stunden die Woche auf einem Hof, obwohl die wirtschaftliche Lage in der Landwirtschaft schwierig ist? Eine Woche werde ich dieses Leben ausprobieren und mich als Aushilfsbäuerin versuchen.

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      Donnerstag, 12.04.18
      23:25 - 23:55 Uhr (30 Min.)
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