• 07.05.2017
      04:30 Uhr
      Wunderschön! Mit dem Fahrrad ans Meer - Vom Kahlen Asten zur Nordsee Unterwegs mit Marco Schreyl | WDR Fernsehen
       

      Sieben Tage, sieben Etappen voller Herausforderungen: Moderator Marco Schreyl radelt mit einer Truppe Freizeitsportler vom Kahlen Asten an die Nordsee. Satte 500 Kilometer Strecke haben sie vor sich - zwischen 50 und 110 Kilometer täglich auf dem Rad. Allesamt keine Profis - zwischen 35 und 62 Jahre alt - fahren sie auch bei Gegenwind, Regen und Hagel. Die Tour geht durchs bergige Sauerland, auf ungeplanten Umwegen durchs Ruhrgebiet, mit chinesischer Begleitung durchs Münsterland, durchs Emsland und vorbei an Deichschafen durch Ostfriesland. Am Ziel in Pilsum wartet der berühmteste Leuchtturm Deutschlands.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 07.05.17
      04:30 - 06:05 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Sieben Tage, sieben Etappen voller Herausforderungen: Moderator Marco Schreyl radelt mit einer Truppe Freizeitsportler vom Kahlen Asten an die Nordsee. Satte 500 Kilometer Strecke haben sie vor sich - zwischen 50 und 110 Kilometer täglich auf dem Rad. Allesamt keine Profis - zwischen 35 und 62 Jahre alt - fahren sie auch bei Gegenwind, Regen und Hagel. Die Tour geht durchs bergige Sauerland, auf ungeplanten Umwegen durchs Ruhrgebiet, mit chinesischer Begleitung durchs Münsterland, durchs Emsland und vorbei an Deichschafen durch Ostfriesland. Am Ziel in Pilsum wartet der berühmteste Leuchtturm Deutschlands.

       

      Sieben Tage, sieben Etappen voller Herausforderungen: Moderator Marco Schreyl radelt mit einer Truppe Freizeitsportler vom Kahlen Asten an die Nordsee. Satte 500 Kilometer Strecke haben sie vor sich - zwischen 50 und 110 Kilometer täglich auf dem Rad. Allesamt keine Profis - zwischen 35 und 62 Jahre alt - fahren sie auch bei Gegenwind, Regen und Hagel. Die Tour geht durchs bergige Sauerland, auf ungeplanten Umwegen durchs Ruhrgebiet, mit chinesischer Begleitung durchs Münsterland, durchs Emsland und vorbei an Deichschafen durch Ostfriesland. Am Ziel in Pilsum wartet der berühmteste Leuchtturm Deutschlands, die Sonne kommt heraus, und Marco Schreyls Wunsch geht in Erfüllung: "Alle kommen mit einem Lächeln auf den Lippen an."

      • Tag 1: Nach der ersten Rast den ersten Platten

      Kaltstart zur Sommerradtour: Bei fünf Grad auf dem Kahlen Asten geht's los. Kurz nach der ersten Rast an der Ruhrquelle bei Winterberg ist der erste Reifen platt, die erste Kette gerissen. Nach zweieinhalb Stunden haben die Radler erst 14 Kilometer hinter sich - und freuen sich am Ende des Tages und nach 78 Kilometern Gegenwind auf die Etagenbetten im Jugendhof des sauerländischen Gebirgsvereins in Arnsberg.

      • Tag 2: Aprilwetter im Mai

      Kurz nach dem Start der erste Unfall - gegen die Blutergüsse hilft Pferdesalbe. Und dann das Wetter: der gesamte April an einem Maitag. Mindestens 14 Pausen, eine davon unter einer Schnellstraßenbrücke. Der Pausensnack: labbrige Brötchen vom Lunchpaket, frisch gekaufte Erdbeeren. Nach 76 Kilometern Ankunft in Herdecke. Alle sind müde, hungrig - und stolz, durchgehalten zu haben.

      • Tag 3: Die Königsetappe: 110 Kilometer bis Münster

      Von Herdecke zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop, dann mit dem Zug nach Münster. So war der Plan. Doch zunächst verfahren sich die Radler ganz heftig, sind dann vom Phoenixsee in Dortmund komplett begeistert und beschließen nach 60 Kilometern: Wir schaffen es mit dem Rad bis Münster. Der Lohn: 50 Kilometer in traumhafter Abendsonne, die Gruppe "findet ihre Mitte" und erreicht Münster abends um halb zehn.

      • Tag 4: Besuch aus China und eine Bootsfahrt

      Die Truppe bekommt Begleitung: ein Mitarbeiter vom Münsterland Tourismus und sein chinesischer Praktikant, dem Marco Schreyl allerlei deutsche Redewendungen beibringt. Nach 76 Kilometern und einem Spurt durchs Kloster Bentlage genießen die Freizeitsportler den größten Luxus der Tour. Sie steigen aufs Bötchen um und schippern die letzten 30 Kilometer auf der Ems bis ins Bett nach Lingen.

      • Tag 5: Grillen in der Jugendherberge

      Der Ausruh-Tag: Heute haben Marco Schreyl und seine Crew nur 52 entspannte Kilometer vor sich. Kurz vor dem Ziel Meppen entdecken sie in einem Garten sogar einen Kühlschrank mit Bier für vorbeifahrende Radfahrer. Und übernachtet wird in einer sehr luxuriösen Jugendherberge. Bevor alle in ihre Stockbetten klettern, haben Sie sogar noch Kraft, den Grill anzuwerfen.

      • Tag 6: Einmal falsch abgebogen

      Es läuft zunächst nichts rund: Kurz nach dem Start einmal falsch abgebogen und schon müssen die Radler zur Strafe im großen Bogen um Meppen herumfahren. Dafür spielt das Wetter jetzt mit. Sommerradeln bei 22 Grad. Und das Hotel in Papenburg ist das Übernachtungs-Highlight der ganzen Tour - nicht nur architektonisch.

      • Tag 7: Teezeremonie, Deichschafe - und endlich die Nordsee

      Erster Halt im Teemuseum in Leer. Nach der in jeder Hinsicht wärmenden "Teezeremonie" folgen 40 Kilometer bei Nieselregen - und Deichschafe blockieren den Radweg. Weiter geht es mit der Fähre von Ditzum nach Petkum, alle stärken sich mit Matjesbrötchen, und dann heißt es: Endspurt zum berühmtesten Leuchtturm Deutschlands. Kurz vor dem Ziel hört es tatsächlich auf zu regnen. Und schließlich haben sie es geschafft: Die Nordsee liegt vor ihnen - und eine großartige Woche hinter ihnen.

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