• 13.03.2019
      23:25 Uhr
      Safari Ein Dokumentarfilm von Ulrich Seidl | WDR Fernsehen
       

      In den Weiten der Wildnis Afrikas, wo es Buschböcke, Zebras, Gnus und andere Wildtiere in Hülle und Fülle gibt, machen sie Urlaub: Jagdtouristen fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihren erlegten Tieren.

      Auch Manfred und Inge Ellinger sind leidenschaftliche Jagdtouristen. Jeden Tag, über viele Wochen hinweg, fahren sie durch den Busch, wo Manfred Tiere schießt und Inge dokumentiert, wie und was Manfred alles schießt, wie er posiert, die Beute versorgt und kocht. Ein Film über das Töten und über die Abgründe der menschlichen Natur.

      Mittwoch, 13.03.19
      23:25 - 00:55 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      In den Weiten der Wildnis Afrikas, wo es Buschböcke, Zebras, Gnus und andere Wildtiere in Hülle und Fülle gibt, machen sie Urlaub: Jagdtouristen fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer, gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihren erlegten Tieren.

      Auch Manfred und Inge Ellinger sind leidenschaftliche Jagdtouristen. Jeden Tag, über viele Wochen hinweg, fahren sie durch den Busch, wo Manfred Tiere schießt und Inge dokumentiert, wie und was Manfred alles schießt, wie er posiert, die Beute versorgt und kocht. Ein Film über das Töten und über die Abgründe der menschlichen Natur.

       

      In den Weiten der Wildnis Afrikas, wo es Buschböcke, Zebras, Gnus und andere Wildtiere in Hülle und Fülle gibt, machen sie Urlaub: Deutsche und österreichische Jagdtouristen fahren durch den Busch. Sie liegen auf der Lauer, sie gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihren erlegten Tieren.

      Auch Manfred und Inge Ellinger sind leidenschaftliche Jagdtouristen. Wie jedes Jahr seit zwölf Jahren gehen sie in Südafrika auf Safari. Jeden Tag, über viele Wochen hinweg, fahren sie durch den Busch, wo Manfred Tiere schießt und Inge dokumentiert, wie und was Manfred alles schießt.

      Sie fotografiert, sie notiert, sie nimmt all das auf, was Manfred und andere Jäger wochenlang tun: das auf die Pirsch Gehen, das Ausschau Halten, das Schießen, das Posieren vor den toten Tieren, das Abschneiden der Trophäen, das Versorgen der erlegten Beute, das Kochen, das Essen und auch das gesellige Zusammensein mit anderen Jägern.

      Dort, in der Dornensavanne, auf der Farm, auf der sie wohnen, sind auch noch andere Jäger zu Gast: Ein Vater aus Dortmund etwa, der versucht, seinen 17-jährigen Sohn in die Jagd einzuweihen. Oder zwei Männer, seit langem Jagdfreunde, der eine aus Klosterneuburg, der andere aus der Steiermark. Viele Jagden haben sie schon gemeinsam über die Jahre erlebt, doch diese hier, ihre allererste in Afrika, lässt sie unerwartet zu verbissenen Konkurrenten werden. Wer schießt das schönste Wild, wer das größte Tier, wer bringt die wertvollste Trophäe mit nach Hause?

      Frau Ellinger bezeugt all das. Ganze Bücher werden vollgeschrieben und mit Fotos vollgeklebt. Ganze Bücher voller Erinnerungen an die vergangenen Urlaube lagern zu Hause bei den Ellingers, wo die Wände voller Trophäen sind.

      "Safari" ist ein Film über das Töten und über die Abgründe der menschlichen Natur.

      Zwei Jahre nach seinem Dokumentarfilm "Im Keller" hatte Ulrich Seidls "Safari" 2016 seine Weltpremiere bei den Festspielen von Venedig. Der Dokumentarfilm "Safari" zeigt Jagdtouristen und das Geschäft mit der Jagd. Es ist ein schockierender, ambivalenter Film über die menschliche Natur. - "Safari" wurde von der Filmkritik als einer der stärksten Filme von Ulrich Seidl bewertet.

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      Mittwoch, 13.03.19
      23:25 - 00:55 Uhr (90 Min.)
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