• 17.02.2017
      23:30 Uhr
      Ja uff erstmal! (1/2) Winnetou unter Comedy-Geiern | WDR Fernsehen
       

      Der bekennende Karl May-Fan Jürgen von der Lippe hat 1959 "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" gehört. 40 Jahre später hatte er die Idee das Hörspiel noch einmal neu aufzunehmen. Die Idealbesetzung war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe selbst als Old Shatterhand und Erzähler, Rüdiger Hoffmann als Winnetou, Herbert Knebel als Sam Hawkens, Mike Krüger u.a. als Intschu-Tschuna, Hella von Sinnen in allen weiblichen Rollen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - elf Top-Stars, die dem Werk Karl Mays ganz neue Dimensionen verliehen.

      Freitag, 17.02.17
      23:30 - 00:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 23:29
      Neu im Programm

      Der bekennende Karl May-Fan Jürgen von der Lippe hat 1959 "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" gehört. 40 Jahre später hatte er die Idee das Hörspiel noch einmal neu aufzunehmen. Die Idealbesetzung war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe selbst als Old Shatterhand und Erzähler, Rüdiger Hoffmann als Winnetou, Herbert Knebel als Sam Hawkens, Mike Krüger u.a. als Intschu-Tschuna, Hella von Sinnen in allen weiblichen Rollen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - elf Top-Stars, die dem Werk Karl Mays ganz neue Dimensionen verliehen.

       

      Old Shatterhand trägt neuerdings Bart. Die Nase seines Vaters Intschu-Tschuna scheint irgendwie größer geworden zu sein. Und hat Winnetou eigentlich schon immer so unendlich langsam gesprochen?

      Der bekennende Karl May-Fan Jürgen von der Lippe erinnerte sich an ein prägendes Erlebnis seiner Kindheit: 1959 hatte er im WDR "Winnetou - nach Karl May frei für den Funk bearbeitet" gehört: sieben Folgen lang, mit Hans-Jörg Felmy, Kurt Lieck und Kaspar Brüninghaus in den Hauptrollen. Schnell war die Idee geboren, das Hörspiel rund 40 Jahre noch einmal neu aufzunehmen. Die Idealbesetzung war rasch gefunden: Jürgen von der Lippe selbst als Old Shatterhand und Erzähler, Rüdiger Hoffmann als Winnetou, Herbert Knebel als Sam Hawkens, Mike Krüger u.a. als Intschu-Tschuna, Hella von Sinnen in allen weiblichen Rollen sowie Dirk Bach, Till & Obel, Frank Zander, Bastian Pastewka und Bernd Stelter - zweifellos eine illustre Runde.

      Unter Androhung des Marterpfahls wurden die elf Top-Stars in ein idyllisches Tonstudio geschlossen. Und dort verliehen sie dem Werk Karl Mays ganz neue Dimensionen. Bei er erneuten Auseinandersetzung mit "Winnetou" haben die Comedians sowohl die freiwillig als auch die unfreiwillig komischen Seiten des Klassikers entdeckt - ein gefundenes Fressen für Künstler, die Menschen gerne zum Lachen bringen.

      Zudem fassten sie den Beschluss, beim gemeinsamen Indianer-Spielen die Bühnenfiguren, die sie sonst erfolgreich darstellen, keineswegs zu vernachlässigen. Mit anderen Worten: Old Shatterhand könnte durchaus als Sauerländer durchgehen. Und Rüdiger Hoffmanns Winnetou sagt nicht etwa "Uff", er sagt - natürlich! - "Ja uff erst mal...".

      Trotz des eher freien Umgangs mit dem Text: Das Hörspiel ist keine Persiflage auf Karl May. Dafür hat den Akteuren Winnetou in ihrer Kindheit viel zu viel bedeutet. Nostalgische Gefühle weckt auch die Art, die das Indianer-Spektakel aufgenommen wurde. Wie in alten Zeiten standen die Comedians um ein Mikrofon herum; ein zweites wurde nur dann gebraucht, wenn das Drehbuch nach dem murmelnden Volk verlangte. Mit Mel Kutbay wurde zudem ein Geräuschemacher alten Schlags verpflichtet. Der Fernsehzuschauer kann ihn dabei beobachten, wie er zum Beispiel den Bärentöter knallen lässt oder eifriges Hufgeklapper imitiert. Auch die Techniker sind bei ihrer Arbeit zu sehen.

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