• 11.10.2018
      22:40 Uhr
      Harvey Weinstein - Chronik eines Skandals Ein Dokumentarfilm von Jordan Hill | WDR Fernsehen
       

      Jahrzehntelang galt er als der Hollywood-Produzent schlechthin: Harvey Weinstein. Die gesamte Hollywood-Prominenz riss sich förmlich um ein Treffen mit "Onkel Harvey", wie Schauspielerin Gwyneth Paltrow ihn einmal nannte. Doch diese Treffen endeten oft mit sexuellem Missbrauch.
      Im Film kommen neben Society-Reportern und Psychologen auch prominente Schauspielerinnen und Schauspieler zu Wort - darunter Meryl Streep und ihr Kollege Tom Hanks. Doch im Mittelpunkt des Films stehen jene Menschen, die am meisten unter Harvey Weinsteins Verhalten zu leiden hatten: die Frauen, die er missbraucht hat.

      Donnerstag, 11.10.18
      22:40 - 00:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Jahrzehntelang galt er als der Hollywood-Produzent schlechthin: Harvey Weinstein. Die gesamte Hollywood-Prominenz riss sich förmlich um ein Treffen mit "Onkel Harvey", wie Schauspielerin Gwyneth Paltrow ihn einmal nannte. Doch diese Treffen endeten oft mit sexuellem Missbrauch.
      Im Film kommen neben Society-Reportern und Psychologen auch prominente Schauspielerinnen und Schauspieler zu Wort - darunter Meryl Streep und ihr Kollege Tom Hanks. Doch im Mittelpunkt des Films stehen jene Menschen, die am meisten unter Harvey Weinsteins Verhalten zu leiden hatten: die Frauen, die er missbraucht hat.

       

      Jahrzehntelang galt er als der Hollywood-Produzent schlechthin: Harvey Weinstein. Zusammen mit seinem Bruder Bob produzierte er Kultfilme wie "Good Will Hunting", "Pulp Fiction" oder "Shakespeare In Love". Sein Markenzeichen: erfolgreiche Filme mit Anspruch und hervorragenden Schauspielern. Die Filme seiner Firma Miramax (später The Weinstein Company) galten lange als Oscar-Garanten.

      Die gesamte Hollywood-Prominenz riss sich förmlich um ein Treffen mit "Onkel Harvey", wie Schauspielerin Gwyneth Paltrow ihn einmal nannte. Doch diese Treffen endeten oft mit sexuellem Missbrauch. Lange gab es innerhalb der Szene Gerüchte zu Harveys Übergriffigkeit, aber öffentlich gemacht wurde nichts davon.

      Erst im Oktober 2017 veröffentlichte die New York Times schließlich einen Artikel mit persönlichen Aussagen von Frauen, die von Weinstein belästigt, missbraucht und sogar vergewaltigt worden waren. Damit begann der tiefe Fall des Hollywood-Produzenten. Die gesamte Weltöffentlichkeit war geschockt von den Ausmaßen seines Fehlverhaltens.

      Doch nicht nur das: eine Bewegung entstand, die das Geschlechterverhältnis - nicht nur in der internationalen Filmbranche - nachhaltig verändern sollte: #MeToo. US-Schauspielerin Alyssa Milano veröffentlichte unter dem Eindruck des Weinstein-Skandals den Hashtag auf ihrer Twitter-Seite und verband ihn mit dem Aufruf an alle Frauen, die schon einmal sexuellen Missbrauch erfahren mussten, ihn zu posten. Tausende weltweit folgten ihrem Beispiel.

      Mittlerweile beschuldigen über 100 Frauen Harvey Weinstein des sexuellen Missbrauchs und sind damit an die Öffentlichkeit gegangen. Weinstein wurde im Mai 2018 von einem Gericht in New York angeklagt und muss vermutlich für viele Jahre ins Gefängnis.

      Im Film "Harvey Weinstein - Chronik eines Skandals" kommen neben Society-Reportern und Psychologen auch zahlreiche prominente Schauspielerinnen und Schauspieler zu Wort - darunter Meryl Streep und ihr Kollege Tom Hanks. Doch im Mittelpunkt des Films stehen jene Menschen, die am meisten unter Harvey Weinsteins Verhalten zu leiden hatten: die Frauen, die er missbraucht hat.

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