• 13.03.2018
      00:00 Uhr
      sport inside tagesschau24
       
      • Demos am Montag: Warum im Streit um die neu eingeführten Montagsspiele nicht nur die jüngsten Ansetzungen die Argumentation der Deutschen Fußball-Liga in Frage stellen.

      • Bedenklicher Rahmen: Warum wegen der nach wie vor schlechten Arbeitsbedingungen immer mehr deutsche Trainer ins Ausland gehen oder den Beruf wechseln.

      • Weiter geduldet: Wie der Fußball einem geflüchteten albanischen Brüderpaar bei der Integration in Deutschland hilft - und trotzdem zur Nebensache gerät.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 13.03.18
      00:00 - 00:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      • Demos am Montag: Warum im Streit um die neu eingeführten Montagsspiele nicht nur die jüngsten Ansetzungen die Argumentation der Deutschen Fußball-Liga in Frage stellen.

      • Bedenklicher Rahmen: Warum wegen der nach wie vor schlechten Arbeitsbedingungen immer mehr deutsche Trainer ins Ausland gehen oder den Beruf wechseln.

      • Weiter geduldet: Wie der Fußball einem geflüchteten albanischen Brüderpaar bei der Integration in Deutschland hilft - und trotzdem zur Nebensache gerät.

       

      Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat eine baldige Abschaffung der Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga gefordert. Dafür, dass sie eingeführt wurden, übernimmt er eine Mitverantwortung.

      In der WDR-Sendung Sport inside am Mittwoch (7.3.2018, 22:55 Uhr) spricht sich erstmals ein Funktionär der Bundesliga öffentlich gegen die Anfang dieser Saison eingeführten Montagsspiele aus, gegen die es in der Fanszene große Proteste gibt.

      "Ich denke, dass wir daraus gelernt haben, was Fußball am Montag in der Bundesliga bedeutet", so Fischer. "Wir müssen alle darauf kollektiv verzichten, im Sinne von Fußball ertragbar machen", sagt er dem WDR.

      Fischer: "Wir waren alle dafür, weil es um Geld geht"

      Für die Einführung der Termine räumt der Eintracht-Präsident indes eine Mitverantwortung ein. Die 36 Bundesligisten und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatten einstimmig für den TV-Vertrag gestimmt, der pro Saison maximal fünf Montagsspiele vorsieht. "Wir alle waren dafür, weil es um Geld geht. Und auch dieser Montagsspieltag hat uns allen als Verein Geld gebracht. Das ist eine überschaubare Summe. Wir haben das sicherlich damals auch nicht so überrissen", so Fischer.

      ischer zeigt sich optimistisch, dass der noch bis zur Saison 2020/21 laufende TV-Vertrag geändert werden könne. "Das ist im Fußball ja nicht neu, dass Verträge im Fußball nicht so ganz viel wert sind", sagt Fischer. Er glaube, "dass man mittlerweile erkannt hat, also auch die Sender, die so ein Spiel übertragen: Wenn du da niemanden mehr auf der Gegengerade hast und du hast keine Fahne mehr im Stadion und keiner brüllt und pfeift und sagt Hurra - dann ist das auch eine dröge Sendung."
      Große Proteste in Frankfurt und Dortmund

      Beim ersten Montagsspiel der Saison zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig hatte es am 19. Februar erhebliche Fan-Proteste gegeben. Eine Woche später blieben der Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg viele Fans fern. Mit 54.300 Zuschauern kamen so wenige Zuschauer ins Dortmunder Stadion wie bei keinem anderen Bundesligaspiel in den vergangenen 20 Jahren.

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