• 03.03.2018
      01:45 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Xian (China) - Die tönernen Krieger des ersten Kaisers | tagesschau24
       

      Qin Shi Huangdi hatte ein Königreich nach dem anderen erobert und das erste geeinte Chinesische Reich geschaffen. Alles war ihm gelungen, nur das Elixier der Unsterblichkeit, nach dem er rastlos hatte suchen lassen, hatte er nicht gefunden. Die Angst vor dem Tod beherrschte den Herrscher. Da er sich ein Leben im Jenseits nur als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen konnte, ließ er gleich nach der Thronbesteigung mit dem Bau seines unterirdischen Grabpalastes beginnen.
      8.000 Soldaten und Pferde in Lebensgröße aus Ton gefertigt, sind seit 1974 anderthalb Kilometer östlich des Grabhügels freigelegt worden.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 03.03.18
      01:45 - 02:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Qin Shi Huangdi hatte ein Königreich nach dem anderen erobert und das erste geeinte Chinesische Reich geschaffen. Alles war ihm gelungen, nur das Elixier der Unsterblichkeit, nach dem er rastlos hatte suchen lassen, hatte er nicht gefunden. Die Angst vor dem Tod beherrschte den Herrscher. Da er sich ein Leben im Jenseits nur als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen konnte, ließ er gleich nach der Thronbesteigung mit dem Bau seines unterirdischen Grabpalastes beginnen.
      8.000 Soldaten und Pferde in Lebensgröße aus Ton gefertigt, sind seit 1974 anderthalb Kilometer östlich des Grabhügels freigelegt worden.

       

      Qin Shi Huangdi hatte ein Königreich nach dem anderen erobert und das erste geeinte Chinesische Reich geschaffen. Alles war ihm gelungen, nur das Elixier der Unsterblichkeit, nach dem er rastlos hatte suchen lassen, hatte er nicht gefunden. Die Angst vor dem Tod beherrschte den Herrscher. Da er sich ein Leben im Jenseits nur als Fortsetzung des irdischen Lebens vorstellen konnte, ließ er gleich nach der Thronbesteigung mit dem Bau seines unterirdischen Grabpalastes beginnen.

      Die Macht des Tyrannen stütze sich auf seine Armee. Auf die konnte er auch nach dem Tod nicht verzichten. 8.000 Soldaten und Pferde in Lebensgröße aus Ton gefertigt, sind seit 1974 anderthalb Kilometer östlich des Grabhügels freigelegt worden. An anderen Stellen auf dem mehrere Hektar großen Grabareal fand man in Beigabendepots bronzene Reisewagen in halber Originalgröße, Waffen und Reste von Stallungen, Glocken vom Amt der Riten und an einem künstlichen Flusslauf Gänse aus Bronze.
      Heute glaubt man den Annalen in denen es heißt: "Um die Grabkammer errichten zu können mussten drei unterirdische Ströme durchstoßen werden. Den äußeren Sarg verschlossen sie mit Kupfer. Die Grabkammer füllten sie mit Modellen von Palästen, Türmen und den hundert Ämtern, mit wertvollen Steinen und Gefäßen und wunderbaren Kostbarkeiten... Leuchter gefüllt mit Öl brannten immerfort."

      Schon das Wenige, das heute freigelegt ist, übertrifft an Größe und Ausstattung die bekannten Herrschergräber der Welt, auch die Pyramiden. Das Grab ist verborgen unter einem großen Erdhügel, ihn zu öffnen bleibt künftigen Generationen vorbehalten. Die tönernen Krieger des ersten Kaisers sind heute neben der Verbotenen Stadt und der Großen Mauer Chinas größte Attraktion.

      Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

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