• 28.03.2018
      21:17 Uhr
      Fakt ist! Aus Magdeburg Mehr Zuwanderung - mehr Gewalt? Fakten und gefühlte Wahrheiten | tagesschau24
       

      Das Sicherheitsgefühl in Deutschland hat sich verändert, vor allem seit es mehr Zuwanderung gibt. Aber bedeutet mehr Zuwanderung tatsächlich mehr Gewalt?

      Darüber diskutiert Moderatorin Anja Heyde mit:

      • Christian Pfeiffer, Kriminologe aus Hannover,
      • Kazim Erdogan, Psychologe und Sozialarbeiter in Berlin-Neukölln,
      • Cornelia Lüddemann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt
      • Frauke Petry, Mitglied des Bundestages (fraktionslos)

      Mittwoch, 28.03.18
      21:17 - 22:15 Uhr (58 Min.)
      58 Min.

      Das Sicherheitsgefühl in Deutschland hat sich verändert, vor allem seit es mehr Zuwanderung gibt. Aber bedeutet mehr Zuwanderung tatsächlich mehr Gewalt?

      Darüber diskutiert Moderatorin Anja Heyde mit:

      • Christian Pfeiffer, Kriminologe aus Hannover,
      • Kazim Erdogan, Psychologe und Sozialarbeiter in Berlin-Neukölln,
      • Cornelia Lüddemann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt
      • Frauke Petry, Mitglied des Bundestages (fraktionslos)

       

      Vier Afrikaner sollen in Dessau eine Frau vergewaltigt haben. Sie stehen gerade vor Gericht. Im beschaulichen Naumburg tragen Mitglieder einer syrischen Familie Kämpfe mit der Polizei aus. Immer wieder gibt es Nachrichten über Messerstechereien. Die Opfer: Flüchtlinge wie Einheimische. Die Taten sorgen für Schlagzeilen, Aufmerksamkeit, Sorgen.

      Das Sicherheitsgefühl in Deutschland hat sich verändert, vor allem seit es mehr Zuwanderung gibt. Aber bedeutet mehr Zuwanderung tatsächlich mehr Gewalt?

      Fakt ist: Die Gesamtzahl der Straftaten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren nicht erhöht. Also auch nicht, seitdem mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Dennoch sind zum Beispiel die Fälle von Vergewaltigungen und Körperverletzungen seit 2015 angestiegen. Und: Der Anteil der nicht-deutschen Tatverdächtigen ist in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen.

      Eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer aus Niedersachsen macht für den Anstieg der Gewaltdelikte vor allem junge männliche Flüchtlinge verantwortlich. Der Tenor: Diese jungen Männer kommen ohne Familien und leben hier vor allem unter sich, das heißt: ohne weibliche Bezugspersonen. Deshalb plädieren einige Experten auch für den Familiennachzug. Andere wiederum sprechen sich dagegen aus, wollen zudem nicht geduldete Zuwanderer rigoroser abschieben.

      Fakt ist aber auch: Deutsche Tatverdächtige bilden bei allen Delikten die weitaus größte Gruppe. Sogar Staatsdiener wie die Polizei werden immer öfter Ziel der Gewalt.

      Hat der Staat die Lage noch im Griff? Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Schöpft Deutschland alle Möglichkeiten einer gelingenden Integration aus? Oder muss man viel rigoroser abschieben?

      Darüber diskutiert Moderatorin Anja Heyde mit:

      • Christian Pfeiffer, Kriminologe aus Hannover,
      • Kazim Erdogan, Psychologe und Sozialarbeiter in Berlin-Neukölln,
      • Cornelia Lüddemann, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt und
      • Frauke Petry, Mitglied des Bundestages (fraktionslos).

      Bürgerreporter Stefan Bernschein war in Vockerode unterwegs. Dort war vor zwei Jahren der Unmut mancher Einheimischen groß, weil Hunderte von Asylbewerbern in dem kleinen Ort im Landkreis Wittenberg einquartiert wurden. "Fakt ist!" fragt, ob sich die Ängste der Anwohner bestätigt haben. Im Publikum kommen zudem Bürger zu Wort, die ihre Erfahrungen mit dem Thema schildern.

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