• 17.04.2019
      00:45 Uhr
      Der Rideau-Kanal in Kanada Eine Romanze zwischen Natur und Technik | tagesschau24
       

      Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Er wurde als Versorgungskanal zwischen dem Atlantik und den Großen Seen im amerikanisch-kanadischen Krieg Anfang des 19. Jahrhunderts geplant und 1832 eingeweiht. Seinem militärischen Zweck diente er jedoch nie. Über 200 Kilometer - von der kanadischen Hauptstadt Ottawa nach Kingston am Ontario See - führen 43 Schleusen durch die weiten Seenlandschaften. Der Rideau-Kanal ist nicht nur die bedeutendste Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.04.19
      00:45 - 01:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Er wurde als Versorgungskanal zwischen dem Atlantik und den Großen Seen im amerikanisch-kanadischen Krieg Anfang des 19. Jahrhunderts geplant und 1832 eingeweiht. Seinem militärischen Zweck diente er jedoch nie. Über 200 Kilometer - von der kanadischen Hauptstadt Ottawa nach Kingston am Ontario See - führen 43 Schleusen durch die weiten Seenlandschaften. Der Rideau-Kanal ist nicht nur die bedeutendste Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts.

       

      Der Rideau-Kanal im Südosten Kanadas ist von wilder, natürlicher Schönheit, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Über 200 Kilometer - von der kanadischen Hauptstadt Ottawa nach Kingston am Ontario See - führen 43 Schleusen durch die weiten Seenlandschaften, die der Kanal mit dem Lauf des Rideau-Flusses verbindet. So ist der Rideau-Kanal nicht nur die bedeutendste und längste künstliche Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Die Landschaft gilt als abwechslungsreichste Kanadas und die Tierwelt entfaltet sich artenreich entlang des Gewässers.

      Wo einst die eingeborenen Indianerstämme, vor allem die Algonquin, Jagd nach Tierfellen machten, plante die britische Kolonialmacht einen Kanal zu bauen, um ihren militärischen Nachschub zwischen Atlantik und den Großen Seen Nordamerikas zu sichern - der Rideau-Kanal entstand. 1832 wurde er eingeweiht. Wie kühn, ambitioniert und raffiniert Konstrukteure und Erbauer gewesen sein müssen, um sich in Handarbeit durch Berge und Sümpfe zu graben, lässt sich nur noch ahnen. Mehr als tausend Tote waren zu beklagen, die meisten starben am gefürchteten Malariafieber.

      Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs- und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Symbiose, eine romantische Liaison zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch die Tatsache, dass der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der Unesco gestellt wurden.

      Unter der Verwaltungshoheit von Parcs Canada pflegen heute alle am Kanal lebenden Gemeinden, Anwohner, Nutzer und Gäste des Kanals dieses einzigartige Erbe der Vergangenheit. Mit Respekt für die Natur und mit verantwortungsvollem Willen zu umfangreichem Umweltschutz hoffen die Kanadier, dass der Rideau-Kanal auch noch in Zukunft ein fester Bestandteil ihrer nationalen Identität bleiben wird.

      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

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