• 26.01.2023
      21:45 Uhr
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      • Indexmieten - Wie Vermieter an der Inflation verdienen
      • Personalmangel weitet sich aus - Warum für Arbeitnehmer goldene Zeiten anbrechen
      • Energiegemeinschaften - Warum "Energy-Sharing" in Deutschland nicht vorankommt

      Donnerstag, 26.01.23
      21:45 - 22:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      • Indexmieten - Wie Vermieter an der Inflation verdienen
      • Personalmangel weitet sich aus - Warum für Arbeitnehmer goldene Zeiten anbrechen
      • Energiegemeinschaften - Warum "Energy-Sharing" in Deutschland nicht vorankommt

       
      • Indexmieten - Wie Vermieter an der Inflation verdienen

      Für Vermieter sind sie der neue Renner: Indexmieten. Sie sind an die Inflation gekoppelt. Bei den aktuelle Raten steigen sie rasant und erreichen Rekordwerte. Ein Beispiel: Für eine junge Hamburgerin wird die Kaltmiete ihrer 60 Quadratmeter großen Wohnung demnächst auf 1.750 Euro steigen. Das sind 29 Euro pro Quadratmeter! In der Hansestadt werden bereits bei 50 Prozent aller neuvermieteten Wohnungen Indexmietverträge abgeschlossen. Das ist aber nicht nur ein Problem für einzelne Mieter, sondern für alle. Denn: die steigenden Indexmieten heben das allgemeine Mietspiegelpreisniveau, das der ortsübliche Richtwert für mögliche Mieterhöhungen ist. Inzwischen gibt es eine Bundesratsinitiative, die gegensteuern will. Doch der Bundesjustizminister sieht bisher keinen Handlungsbedarf.

      • Personalmangel weitet sich aus - Warum für Arbeitnehmer goldene Zeiten anbrechen

      Laut einer aktuellen Studie werden in Deutschland 2025 fast drei Millionen Fachkräfte fehlen. Ein zunehmendes Problem, weil die Babyboomer-Generation Stück für Stück in Rente geht. Fast überall fehlt Personal, ob Bäcker, Lokführer, LKW-Fahrer oder im Bildungsbereich. Das Geschäft von Headhuntern floriert. Im Auftrag ihrer Kunden suchen sie mittlerweile nicht mehr nur Führungskräfte oder Ärzte, sondern auch Auszubildende oder Fahrer von Müllautos. Brechen jetzt für Arbeitnehmer goldene Zeiten an? Und was heißt das für die Unternehmen?

      • Energiegemeinschaften - Warum "Energy-Sharing" in Deutschland nicht vorankommt

      Photovoltaik-Anlagen sind in der Anschaffung teuer - und man braucht eine geeignete Fläche für die Module. Es kann sich deshalb lohnen, Anlagen gemeinschaftlich zu nutzen - als Energiegemeinschaft oder Genossenschaft. Doch dafür gibt es in Deutschland noch immer viele bürokratische Hürden und rechtliche Hemmnisse. So ist es in Deutschland kaum möglich, günstig produzierten Solarstrom an den Nachbarn zu verkaufen oder sich mit ihm eine Anlage zu teilen. Eine EU-Vorschrift sollte das längst möglich machen. Warum klappt das gerade in Deutschland unter grüner Regierungsbeteiligung nicht?

      Die Sendung vermittelt Hintergründe, deckt Missstände auf und bringt eine Vielzahl ganz konkreter Verbrauchertipps.

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