• 08.11.2019
      20:45 Uhr
      Im Notfall: Wer rettet mich? Unterwegs im Westen - Eine Reportage von Diana Ahrabian | tagesschau24
       

      Sie haben genau eine Minute Zeit: Wenn in der Rettungswache ein Notruf eingeht, muss der Rettungswagen innerhalb von 60 Sekunden unterwegs sein. Für die Notfallsanitäter bedeutet das ständige Anspannung.
      "Unterwegs im Westen" hat vier angehende Notfallsanitäter in der Ausbildung begleitet, sowohl in der Rettungsschule als auch bei realen Einsätzen. Bei denen sie auch lernen müssen, mit dem Tod umzugehen.

      Freitag, 08.11.19
      20:45 - 21:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Neu im Programm

      Sie haben genau eine Minute Zeit: Wenn in der Rettungswache ein Notruf eingeht, muss der Rettungswagen innerhalb von 60 Sekunden unterwegs sein. Für die Notfallsanitäter bedeutet das ständige Anspannung.
      "Unterwegs im Westen" hat vier angehende Notfallsanitäter in der Ausbildung begleitet, sowohl in der Rettungsschule als auch bei realen Einsätzen. Bei denen sie auch lernen müssen, mit dem Tod umzugehen.

       

      Sie haben genau eine Minute Zeit: Wenn in der Rettungswache ein Notruf eingeht, muss der Rettungswagen innerhalb von 60 Sekunden unterwegs sein. Für die Notfallsanitäter bedeutet das ständige Anspannung.

      Das kennt auch Thorben, angehender Notfallsanitäter in Dortmund. Der 22-Jährige ist im ersten Ausbildungsjahr und fährt bereits zusammen mit erfahrenen Kollegen bei Rettungseinsätzen mit. Die Anspannung und der Umgang mit unvorhersehbaren Situationen machen für ihn das Besondere des Berufs aus: "Auf den ersten Blick sieht man manchmal schon: Diesem Patienten geht es augenscheinlich nicht gut und man muss ihm schnell helfen. Das ist das Abwechslungsreiche an dem Job: es kann alles oder nichts sein. Man muss von jetzt auf gleich dann 100 Prozent geben."

      Der Beruf des Notfallsanitäters ist neu und ersetzt den bisherigen Rettungsassistenten. Das Besondere: Notfallsanitäter dürfen Medikamente verabreichen, deshalb dauert die Ausbildung auch drei, statt der bisherigen zwei Jahre.

      Unterwegs im Westen hat vier angehende Notfallsanitäter in der Ausbildung begleitet, sowohl in der Rettungsschule als auch bei realen Einsätzen. Bei denen sie auch lernen müssen, mit dem Tod umzugehen. Das weiß auch Thorben: "Auf jeden Fall ist der Tod Teil des Berufs. Ich fand das schon schlimm, aber ich hab für mich persönlich gemerkt: Du siehst den Menschen an, wenn kein Leben mehr drin ist. Das macht es ein bisschen einfacher. Das verfolgt einen jetzt nicht, und wenn es das tut, dann sollte man überlegen, ob es der richtige Beruf ist. Wir kommen mit dem Tod zwangsläufig in Kontakt."

      In Zukunft müssen Notfallsanitäter selbst entscheiden, ob sie den Patienten alleine versorgen können oder doch lieber den Notarzt hinzurufen. Dadurch sollen Notärzte entlastet werden. Für die künftigen Notfallsanitäter ist die Verantwortung größer geworden. Das merkt auch Thorben bei seinem ersten Rettungseinsatz.

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