• 17.03.2019
      21:02 Uhr
      Kampf um Tibet Film von Thomas Weidenbach und Shi Ming | tagesschau24
       

      Wer an Tibet denkt, denkt vor allem an betende Mönche und prügelnde Polizisten, an einen Konflikt zwischen brutalen Chinesen und friedliebenden Tibetern. Doch dieser Film zeigt, dass es in der jüngeren Geschichte Tibets nie um einen Streit der Kulturen oder nur um eine ideologische Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Buddhismus ging. Seit der Eroberung Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee im Oktober 1950 geht es in Tibet um handfeste politische, ökonomische und strategische Interessen der Machthaber in Peking. Doch davon erfuhr die Weltöffentlichkeit bislang kaum etwas.

      Sonntag, 17.03.19
      21:02 - 21:47 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Wer an Tibet denkt, denkt vor allem an betende Mönche und prügelnde Polizisten, an einen Konflikt zwischen brutalen Chinesen und friedliebenden Tibetern. Doch dieser Film zeigt, dass es in der jüngeren Geschichte Tibets nie um einen Streit der Kulturen oder nur um eine ideologische Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Buddhismus ging. Seit der Eroberung Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee im Oktober 1950 geht es in Tibet um handfeste politische, ökonomische und strategische Interessen der Machthaber in Peking. Doch davon erfuhr die Weltöffentlichkeit bislang kaum etwas.

       

      Wer an Tibet denkt, denkt vor allem an betende Mönche und prügelnde Polizisten, an einen Konflikt zwischen brutalen Chinesen und friedliebenden Tibetern. Doch dieser Film zeigt, dass es in der jüngeren Geschichte Tibets nie um einen Streit der Kulturen oder nur um eine ideologische Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Buddhismus ging. Seit der Eroberung Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee im Oktober 1950 geht es in Tibet um handfeste politische, ökonomische und strategische Interessen der Machthaber in Peking. Doch davon erfuhr die Weltöffentlichkeit bislang kaum etwas.

      Drei Jahre lang recherchierten die Autoren für diese Dokumentation und überraschen mit neuen Einsichten und noch nie gezeigtem Archivmaterial. Darunter ein Propagandafilm, der in den Archiven der ehemaligen DDR entdeckt wurde und in China selbst seit Jahren unter Verschluss gehalten wird. Zum ersten Mal äußern sich im Film vor allem Chinesen zum Tibet-Konflikt: Schriftsteller, Historiker und Wissenschaftler, die die Propaganda der Pekinger Regierung nicht länger ertragen und selbst auf die Suche nach der Wahrheit gegangen sind. Sie schaffen ein Bild von Tibets Geschichte und Zukunft, das es so noch nie zu sehen gab. Dieser Film zeigt, was die chinesische Regierung wirklich auf dem Dach der Welt sucht.

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© ARD Play-Out-Center || 21.03.2019