• 25.09.2021
      19:15 Uhr
      Meine Schule tagesschau24
       

      Heute Erwachsene berichten von Erlebnissen in Familie, Schule oder Freizeit, die sie geprägt haben: Kindheitsgeschichten aus dem Osten, die sich zwischen 1945 und dem Jahrtausendwechsel zugetragen haben. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Kinder des Ostens" blickt auf die Schulzeit zurück, zeigt Möglichkeiten und Grenzen des DDR-Schulsystems, lässt gute und weniger gute Schüler sich erinnern. Parallel dazu kommen Zeitzeugen zu Wort, die die pädagogischen Absichten der DDR-Erziehung skizzieren und diese einordnen in den gesellschaftlichen Alltag vor und nach 1989.

      Samstag, 25.09.21
      19:15 - 20:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Heute Erwachsene berichten von Erlebnissen in Familie, Schule oder Freizeit, die sie geprägt haben: Kindheitsgeschichten aus dem Osten, die sich zwischen 1945 und dem Jahrtausendwechsel zugetragen haben. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Kinder des Ostens" blickt auf die Schulzeit zurück, zeigt Möglichkeiten und Grenzen des DDR-Schulsystems, lässt gute und weniger gute Schüler sich erinnern. Parallel dazu kommen Zeitzeugen zu Wort, die die pädagogischen Absichten der DDR-Erziehung skizzieren und diese einordnen in den gesellschaftlichen Alltag vor und nach 1989.

       

      Heute Erwachsene berichten von Erlebnissen in Familie, Schule oder Freizeit, die sie geprägt haben: Kindheitsgeschichten aus dem Osten, die sich zwischen 1945 und dem Jahrtausendwechsel zugetragen haben. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe "Kinder des Ostens" blickt auf die Schulzeit zurück, zeigt Möglichkeiten und Grenzen des DDR-Schulsystems, lässt gute und weniger gute Schüler sich erinnern. Parallel dazu kommen Zeitzeugen zu Wort, die die pädagogischen Absichten der DDR-Erziehung skizzieren und diese einordnen in den gesellschaftlichen Alltag vor und nach 1989.

      Volkhardt erlebt die Schule in den 50er-Jahren als etwas, das Struktur ins Leben des Flüchtlingskindes bringt. Für die Außenseiterin Birgit ist die Schule in den 70er-Jahren mit vielen negativen Erinnerungen verbunden. Sie will Schriftstellerin werden und trifft damit auf wenig Verständnis. Bei Nicole ist es der Wunsch, unbedingt auf die Sportschule zu gehen, der ihr den Mut verleiht, vom 10-Meter-Brett zu springen. Darauf ist sie noch heute stolz.

      Sie alle erleben Schule, Lehrer und auch gesellschaftliche Vorgaben zu verschiedenen Zeiten auf unterschiedliche Weise. Für die einen ist die Schule Antrieb und Halt, andere geraten an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit. Der erste Schultag ist ein großes Ereignis im Leben eines jeden DDR-Kindes. Während die Erstklässler stolz auf Zuckertüten und eigene Schulbücher sind, ist die DDR stolz auf ihr modernes Schulsystem. Es gibt die Polytechnische Oberschule als Einheitsschule für alle, einheitliche Lehrpläne und Schulbücher für jedes Kind. Die sozialistische Schule ist einheitlich organisiert und basiert auf einer engen Verbindung von Bildung und Ideologie. Das führte auch in den Familien zu ständigen Reibungen zwischen Privatem und Politischem.

      Eine Dokumentation von Jan Peter und Henrike Sandner.

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      Samstag, 25.09.21
      19:15 - 20:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

© ARD Play-Out-Center || 04.12.2021