• 13.10.2019
      21:02 Uhr
      Wenn ich groß bin, flieg ich zu den Sternen Film von Lutz Rentner und Otto Sperlich | tagesschau24
       

      Der Kult um die kühnen Weltraumflieger wurde in der DDR von Partei und Staat gerne gesehen. Die Dokumentation geht der Begeisterung junger DDR-Bürger für den Weltraum auf den Grund, zeigt aber auch, dass die DDR die Erfolge der sowjetischen Raumfahrt in der Zeit des Kalten Krieges politisch nutzte. Es kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, unter ihnen auch der erste Deutsche, der die Erdatmosphäre verlassen hat: Sigmund Jähn. Er stammt aus der DDR, und sein Name war dort seit seinem Start ins All am 26. August 1978 jedermann ein Begriff. Die Kinder in der DDR waren von einem Virus befallen. Das Krankheitsbild: Kosmonautenfieber.

      Sonntag, 13.10.19
      21:02 - 21:47 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 21:01
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      Der Kult um die kühnen Weltraumflieger wurde in der DDR von Partei und Staat gerne gesehen. Die Dokumentation geht der Begeisterung junger DDR-Bürger für den Weltraum auf den Grund, zeigt aber auch, dass die DDR die Erfolge der sowjetischen Raumfahrt in der Zeit des Kalten Krieges politisch nutzte. Es kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, unter ihnen auch der erste Deutsche, der die Erdatmosphäre verlassen hat: Sigmund Jähn. Er stammt aus der DDR, und sein Name war dort seit seinem Start ins All am 26. August 1978 jedermann ein Begriff. Die Kinder in der DDR waren von einem Virus befallen. Das Krankheitsbild: Kosmonautenfieber.

       

      Der Kult um die kühnen Weltraumflieger wurde in der DDR von Partei und Staat gerne gesehen. Die Dokumentation geht der Begeisterung junger DDR-Bürger für den Weltraum auf den Grund, zeigt aber auch, dass die DDR die Erfolge der sowjetischen Raumfahrt in der Zeit des Kalten Krieges politisch nutzte. In der Dokumentation kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort, unter ihnen auch der erste Deutsche, der die Erdatmosphäre verlassen hat: Sigmund Jähn. Er stammt aus der DDR, und sein Name war dort seit seinem Start ins All am 26. August 1978 jedermann ein Begriff.

      Die Kinder in der DDR waren von einem Virus befallen. Das Krankheitsbild: Kosmonautenfieber. Auch mit dem Abstand der Jahre muss man die Aufnahmen von jungen Pionieren mit den selbst gebastelten Kosmonautenhelmen einfach anrührend finden. Der Kult um die kühnen Weltraumflieger wurde von Partei und Staat gerne gesehen. Endlich einmal hatte die kleine deutsche Republik etwas vorzuweisen. Die bisherigen Erfolge wurden doch immer mehr in den offiziellen Papieren behauptet.

      Der Start der ersten Sputniks löste einen wahren Boom aus, und nach dem ersten bemannten Weltraumflug durch Juri Gagarin 1960 gab es kein Halten mehr. Der große Bruder aus der Sowjetunion schien jetzt den Spieß umzudrehen gegen den übermächtigen Feind aus Amerika. Die Dokumentation zeigt die ehrliche Begeisterung der "jungen Kosmonauten" und den ständigen Versuch, das Thema politisch zu instrumentalisieren.

      Und dann wird sich noch ein junger Mann vorstellen, für den der Kindheitstraum fast schon Wirklichkeit geworden ist. Als Schüler arbeitete er im Kosmonautenklub des Berliner Pionierparks. Heute ist er Mitarbeiter einer amerikanischen Firma für Luftfahrt und Raumindustrie. Und wenn sich die private Raumfahrt in den USA weiter so entwickelt wie bisher, will er eines Tages mit auf den Mars fliegen.

      Thema: Raumfahrt in Ost und West

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      Sonntag, 13.10.19
      21:02 - 21:47 Uhr (45 Min.)
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