• 15.08.2019
      20:15 Uhr
      Nächste Ausfahrt - Untersee SWR Fernsehen BW Mediathek
       

      Konstanz hat 2019 als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Als Konsequenz steht das seit 1949 stattfindende Seenachtfest vor dem Aus. 2019 könnte es zum letzten Mal abgehalten werden. Als die Südwestfunk-Kultserie "Links und Rechts der Autobahn" 1966 den malerischsten Teil des Bodensees, den Untersee, besuchte, waren solche Folgen des Klimawandels nicht zu erahnen. 63 Jahre später begibt sich der SWR für den Film "Nächste Ausfahrt - Untersee" auf eine Zeitreise in die Region zwischen Konstanz und dem Schweizer Ort Stein am Rhein, um herauszufinden, was sich seit damals verändert hat.

      Donnerstag, 15.08.19
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Konstanz hat 2019 als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Als Konsequenz steht das seit 1949 stattfindende Seenachtfest vor dem Aus. 2019 könnte es zum letzten Mal abgehalten werden. Als die Südwestfunk-Kultserie "Links und Rechts der Autobahn" 1966 den malerischsten Teil des Bodensees, den Untersee, besuchte, waren solche Folgen des Klimawandels nicht zu erahnen. 63 Jahre später begibt sich der SWR für den Film "Nächste Ausfahrt - Untersee" auf eine Zeitreise in die Region zwischen Konstanz und dem Schweizer Ort Stein am Rhein, um herauszufinden, was sich seit damals verändert hat.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Frank Weiß

      Konstanz hat 2019 als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Als Konsequenz steht das seit 1949 stattfindende Seenachtfest vor dem Aus. Die Touristenattraktion passt laut Oberbürgermeister Uli Burchardt nicht mehr nach Konstanz und in die Zeit. 2019 könnte es zum letzten Mal abgehalten werden. Als die Südwestfunk-Kultserie "Links und Rechts der Autobahn" 1966 den malerischsten Teil des Bodensees, den Untersee, besuchte, waren solche Folgen des Klimawandels nicht zu erahnen. 63 Jahre später begibt sich der SWR für den Film "Nächste Ausfahrt - Untersee" auf eine Zeitreise in die Region zwischen Konstanz und dem Schweizer Ort Stein am Rhein, um herauszufinden, was sich seit damals verändert hat.
      Damals wie heute ist der Untersee mit der Schönheit seiner Landschaft, dem Reichtum an kulinarischen Schätzen und seinen historischen Bauten Anziehungspunkt für Naturliebhaber und Naturliebhaberinnen, Feinschmeckerinnen und Feinschmecker sowie Kulturinteressierte. 1966 litt der See noch an schlechter Wasserqualität und drohte zu kippen. Mehr als ein halbes Jahrhundert später ist die Wasserqualität wieder sehr gut. Dank zahlloser Maßnahmen zur Erhaltung der Wasserqualität und dem Einsatz der Fischer bereichern Kretzer, Hecht und Felchen wieder in bester Qualität die Speisepläne der Region. Die Insel Reichenau mit dem mittelalterlichen Benediktinerkloster war schon damals eine Schönheit. In der Zwischenzeit hat sie es auf die UNESCO-Liste des Welterbes geschafft. Sicher auch ein Grund, dass die etwa 3.300 Reichenauerinnen und Reichenauer 200.000 Übernachtungen auf der kleinen Insel verbuchen können.
      Die Halbinsel Höri ist nicht nur Namensgeber für die von Gourmets so hochgeschätzte Höri-Bülle. In der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts fanden hier viele Maler und Schriftsteller ihre zeitweilige Heimat. Das Hesse-Museum und das Otto-Dix-Haus geben spannende Einblicke in das künstlerische Leben auf der Höri. Heute sind es Künstler wie Johannes Dörflinger, dessen "Kunstgrenze" zwischen Konstanz und Kreuzlingen den alten Maschendrahtzaun ersetzt hat, oder Peter Lenk mit satirischen Großskulpturen wie der "Imperia" in Konstanz, die die Region herausfordern und bereichern.

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