• 13.10.2021
      20:15 Uhr
      betrifft: Frank Elstner - Mein Leben mit Parkinson SWR Fernsehen BW Mediathek
       

      Die Sendung begibt sich auf die Spur einer schleichenden, heimtückischen Krankheit: Parkinson. Sie beginnt kaum merklich und erfasst allmählich den ganzen Körper. Lange galt sie als unheilbar. Aber es gibt Hoffnung, wie ein prominenter Betroffener herausgefunden hat: Frank Elstner lebt mit Parkinson, so wie etwa 400.000 andere Menschen in Deutschand. Die meisten von ihnen sind um die 60, wenn diese Krankheit des Nervensystems bei ihnen festgestellt wird. Zusammen mit dem Arzt und Filmemacher Dr. Manfred Bölk macht er sich auf die Spur, welche Behandlungsmöglichkeiten sich heute bieten.

      Mittwoch, 13.10.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 20:14

      Die Sendung begibt sich auf die Spur einer schleichenden, heimtückischen Krankheit: Parkinson. Sie beginnt kaum merklich und erfasst allmählich den ganzen Körper. Lange galt sie als unheilbar. Aber es gibt Hoffnung, wie ein prominenter Betroffener herausgefunden hat: Frank Elstner lebt mit Parkinson, so wie etwa 400.000 andere Menschen in Deutschand. Die meisten von ihnen sind um die 60, wenn diese Krankheit des Nervensystems bei ihnen festgestellt wird. Zusammen mit dem Arzt und Filmemacher Dr. Manfred Bölk macht er sich auf die Spur, welche Behandlungsmöglichkeiten sich heute bieten.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Manfred Bölk

      Die Sendung "betrifft" im SWR Fernsehen begibt sich auf die Spur einer schleichenden, heimtückischen Krankheit: Parkinson. Sie beginnt kaum merklich und erfasst allmählich den ganzen Körper. Lange galt sie als unheilbar. Aber es gibt Hoffnung, wie ein prominenter Betroffener mit seinen Recherchen herausgefunden hat: Frank Elstner, der bekannte Journalist, Showmaster und Moderator. Er lebt mit Parkinson, allein in Deutschland sind etwa 400.000 Menschen betroffen. Die meisten von ihnen sind um die 60, wenn diese früher als "Schüttellähmung" bezeichnete Krankheit des Nervensystems bei ihnen festgestellt wird. Zusammen mit dem Arzt und Filmemacher Dr. Manfred Bölk macht er sich auf die Spur, welche Behandlungsmöglichkeiten sich heute bieten.

      Kaum eine Person in Deutschland stand in den letzten Jahrzehnten häufiger vor Fernsehkameras als Frank Elstner. Als Erfinder von "Wetten, dass" und vielen anderen Formaten präsentierte er sich stets als quirlig, positiv und vor allem redegewandt. Auch bei Frank Elstner fing vor etwa 20 Jahren alles harmlos an: Als er hinter der Bühne schnell noch ein Glas Wasser trinken wollte, fiel ihm auf, dass seine Hand zitterte. "Das ist die Aufregung, das nie endende Lampenfieber!", sagte er sich - und nahm das Glas in beide Hände. Beim Aussteigen aus dem Auto blieb manchmal ein Fuß an der Tür hängen. Hin und wieder fühlte sich der Körper wie "eingefroren" an.

      Vor allem der steife, zunehmend schmerzhafte Rücken, veranlasste ihn, viele Ärzte aufsuchen. Diese deuteten seine Beschwerden als Arbeitsüberlastung und rieten ihm, doch einfach mal kürzer zu treten. Doch die Veränderungen wurden stärker, das Zittern, die Verlangsamung der Bewegungen, die Nackensteifigkeit und die Stimmungsschwankungen. Ein Neurologe attestierte ihm 2015 knapp: Sie haben Parkinson. Frank Elstner war zunächst schockiert, fasste aber bald danach den Entschluss: Ich lasse mich von dieser Krankheit nicht unterkriegen.

      Aber es gab da ein Problem: Soll er als "Fernsehpromi" seine Erkrankung öffentlich machen? Er brauchte vier Jahre von der Diagnosestellung bis zu dem Tag, an dem er sich im Fernsehen öffentlich zu "seinem Parkinson" bekannte. "Irgendwann kommt es sowieso raus!", sagte er sich, "also ist es besser, ich packe selbst alles auf den Tisch! Dann gibt es keinen Platz mehr für Spekulationen!"

      Ein Neurologe half ihm dabei, sich Wissen über die Krankheit Parkinson anzueignen und dieses Wissen bis heute als wirkungsvolle Waffe gegen die Angst, die Parkinson gewöhnlich mit sich bringt, einzusetzen. Dieser Film zeigt, wie Frank Elstner und seine Angehörigen mit der Krankheit umgehen. Begleitet wird er zur Physiotherapie, wo mit neuesten Übungsgeräten Muskelkraft und Gleichgewicht trainiert werden. Er spricht über die Medikamente, die er täglich einnehmen muss, um die Krankheitssymptome unter Kontrolle zu halten. Die Kamera ist dabei, wenn Frank Elstner einen Weinbauern trifft, den Parkinson viel härter getroffen hat als ihn, und der nun in einer Universitätsklinik eine "Tiefe Hirnstimulation (THS)" erhalten soll. Diesen sogenannten "Hirnschrittmacher" bieten Spezialkliniken Patienten an, beide denen die Parkinson-Medikamente keine ausreichende Wirkung mehr zeigen.Vier Wochen nach der Operation trifft sich Frank Elstner wieder mit dem Weinbauern.

      Ob auch er eines Tages um eine solche THS nicht mehr herumkommt, weiß im Moment niemand. Doch es gibt im Moment einiges, was darauf hindeutet, das stimmt, was Frank Elstner über "seinen Parkinson" sagt: "Bis jetzt habe ich Glück gehabt, bei mir ist es ein Parkinsönchen!"

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      Mittwoch, 13.10.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
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