• 06.12.2018
      20:15 Uhr
      SAAR3 Das Saarlandmagazin | SR Fernsehen
       

      Themen:

      • Schicht im Schacht – Die letzte Fahrt nach Ibbenbüren
      • Notfall Heidstock – Bürger entwickeln Ideen für Nahversorgung
      • Neue Ideen – Völklingen und das Weltkulturerbe
      • Spurensuche – Die Schraubenfabrikanten Karcher in Beckingen, Gast im Studio: Prof. Markus Otto, Städteplaner, TU Cottbus-Senftenberg
      • Zwischen zwei Welten – Saarländische Hilfe für rumänische Dörfer

      Moderation: Willibrord Ney

      Donnerstag, 06.12.18
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 20:14

      Themen:

      • Schicht im Schacht – Die letzte Fahrt nach Ibbenbüren
      • Notfall Heidstock – Bürger entwickeln Ideen für Nahversorgung
      • Neue Ideen – Völklingen und das Weltkulturerbe
      • Spurensuche – Die Schraubenfabrikanten Karcher in Beckingen, Gast im Studio: Prof. Markus Otto, Städteplaner, TU Cottbus-Senftenberg
      • Zwischen zwei Welten – Saarländische Hilfe für rumänische Dörfer

      Moderation: Willibrord Ney

       
      • Schicht im Schacht – Die letzte Fahrt nach Ibbenbüren

      Wenn andere sonntags gemütlich zu Mittag essen, setzt sich Frank Kiefer ins Auto. Um an seinen Arbeitsplatz zu kommen braucht er fünf Stunden, wenn er nicht im Stau steht. 470 Kilometer sind es von seiner Heimat Kleinblittersdorf aus nach Ibbenbüren im Norden von Nordrhein-Westfalen. Als es im Saarland mit den Gruben zu Ende ging wurde der Bergmann dorthin versetzt. Ende des Jahres schließt nun auch die Zeche in Ibbenbüren. Achteinhalb Jahre Pendeln haben für Frank Kiefer ein Ende. Wir haben ihn auf seiner letzten Fahrt begleitet.

      • Notfall Heidstock – Bürger entwickeln Ideen für Nahversorgung

      Für die Anlieger war es ein Schock: der Supermarkt auf dem Völklinger Heidstock hat dicht gemacht. Fast 5000 Menschen leben in dem Stadtteil – entsprechend groß ist die Betroffenheit. Vor allem bei vielen Älteren, die nicht mehr mit dem Auto zum Einkaufen fahren können. Doch die Heidstocker sind erfinderisch und versuchen, die Versorgung in ihrem Stadtteil nun selbst zu organisieren: der Bus in die Innenstadt fährt häufiger, mobile Verkaufsstände oder ein kleiner Wochenmarkt sind angedacht und die Betreiberin des Lottoladens hat ein „Notkauf-Regal“ mit Grundlebensmittel aufgestellt. „Wir Heidstocker müssen jetzt zusammenhalten!“, sagen die Bewohner.

      • Neue Ideen – Völklingen und das Weltkulturerbe

      Vier Studierende aus Cottbus laufen staunend und sich Notizen machend durch Völklingen. Es sind Städteplaner und Spezialisten für Weltkulturerbe-Stätten. Mit dabei: Professor Markus Otto, der ihnen für das gerade begonnene Semester eine harte Nuss aufgetischt hat: durch welche Maßnahmen könnte man das Zusammenspiel von Stadt und Weltkulturerbe besser machen? In den nächsten Wochen sollen die Studierenden darauf Antworten finden.

      • Spurensuche – Die Schraubenfabrikanten Karcher in Beckingen

      Die Industriegeschichte des Saarlandes wurde über viele Jahre von einigen wenigen Unternehmerdynastien bestimmt. Die Hüttenbesitzer Stumm in Neunkirchen, die Röchlings in Völklingen oder die Bochs in Mettlach – sie haben das Bild des Saarlandes geprägt. Ebenso wie die Karchers in Beckingen. Bernhard-Josef Karcher gründete dort vor 150 Jahren die „Beckinger Schraubenwerke“, von denen aus Spezialschrauben bis heute in die ganze Welt geliefert werden. Henning Karcher ist einer der letzten Nachfahren. Er lebt auf den Philippinen und kommt nur noch selten nach Deutschland. Anlässlich eines Besuches in der alten Heimat sind wir mit ihm auf Spurensuche gegangen.
      Gast im Studio: Prof. Markus Otto, Städteplaner, TU Cottbus-Senftenberg

      • Zwischen zwei Welten – Saarländische Hilfe für rumänische Dörfer

      Seit 1988 kümmert sich der Deutsch Rumänische Freundschaftskreis in Bildstock um Menschen im Banat, in einer der ärmsten Regionen Europas. Der Verein um den ehemaligen Landtagsabgeordneten Willi Gehring sammelt nicht nur Kleider und Spielsachen im ganzen Saarland sondern auch medizinische Apparate oder sogar ausrangierte Feuerwehrautos. Doch die Vereinsmitglieder wollen mehr, als nur Almosen verteilen. „Am wichtigsten ist, dass wir möglichst viele Projekte haben, die man gemeinsam mit Rumänien durchführen kann, damit dort Bewegung insgesamt entsteht“, sagt Willi Gehring. Wir besuchen die saarländische Rumänienhilfe zuhause und begleiten sie bei einer Hilfsaktion vor Ort. Eindrückliche Bilder und bewegende Einblicke in eine Welt, die doch ganz anders ist als unser Alltag – 1400 Kilometer entfernt.

      Eine ausführliche Reportage über den „Deutsch-rumänischen Freundschaftskreis“ zeigt das SR Fernsehen am Freitag, 7. Dezember, um 18.50 Uhr.

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