• 26.06.2020
      11:15 Uhr
      Planet Wissen: Wie die Alpen das Wetter beeinflussen - Unterwegs mit Sven Plöger SR Fernsehen
       

      Die Alpen sind ein 750 Kilometer breiter Gebirgsstreifen, der den kalten Norden vom warmen Süden trennt. Ohne dieses Gebirge, wäre unser Wetter wesentlich wilder, als es heute ist. Das Alpenklima selbst ist rauer, abwechslungsreicher und unberechenbarer als anderswo. Zu den typischen Alpenwettern gehören tagelanger Schneefall oder der Föhn. Und noch eine Besonderheit verbindet den Alpenraum: Der Klimawandel ist hier deutlich sichtbarer als in den umliegenden Regionen. Meteorologe Sven Plöger ist zu den Orten gefahren, an denen die Auswirkungen besonders dramatisch sind.

      Freitag, 26.06.20
      11:15 - 12:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 11:14

      Die Alpen sind ein 750 Kilometer breiter Gebirgsstreifen, der den kalten Norden vom warmen Süden trennt. Ohne dieses Gebirge, wäre unser Wetter wesentlich wilder, als es heute ist. Das Alpenklima selbst ist rauer, abwechslungsreicher und unberechenbarer als anderswo. Zu den typischen Alpenwettern gehören tagelanger Schneefall oder der Föhn. Und noch eine Besonderheit verbindet den Alpenraum: Der Klimawandel ist hier deutlich sichtbarer als in den umliegenden Regionen. Meteorologe Sven Plöger ist zu den Orten gefahren, an denen die Auswirkungen besonders dramatisch sind.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Dennis Wilms
      Birgit Klaus

      Die Alpen sind ein 750 Kilometer breiter Gebirgsstreifen, der den kalten Norden vom warmen Süden trennt. Ohne dieses Gebirge, wäre unser Wetter wesentlich wilder, als es heute ist. Das Alpenklima selbst ist rauer, abwechslungsreicher und unberechenbarer als anderswo. Zu den typischen Alpenwettern gehören tagelanger Schneefall oder der Föhn. Und noch eine Besonderheit verbindet den Alpenraum: Der Klimawandel ist hier deutlich sichtbarer als in den umliegenden Regionen. Meteorologe Sven Plöger ist zu den Orten gefahren, an denen die Auswirkungen besonders dramatisch sind. Geschmolzenes Wasser sammelt sich in gigantischen Bergseen oder tief im Gletscher, Felsen bekommen Risse, die Lawinen- und Erdrutschgefahr steigt. Der Süßwasserspeicher schwindet und die Vegetationsgrenze verschiebt sich immer weiter nach oben. Welche Chancen gibt es überhaupt, die Gletscher doch noch zu retten.

      "Wetter ist nicht nur mein Beruf - wenn ich in Radio und Fernsehen die Vorhersage für die nächsten Tage mache - sondern auch eine unglaubliche Faszination", sagt Sven Plöger von sich. Seit 1996 ist er live im Radio zu hören, seit 1999 präsentiert der Diplom-Meteorologe das Wetter und ist vielen Zuschauern vor allem aus "Wetter im Ersten" vor der Tagesschau und nach den Tagesthemen bekannt. Hinter jeder Vorhersage steckt neben dem Wissen an Mathematik, Physik und Chemie auch viel Erfahrung des Diplom-Meteorologen. Seit 2002 hält er regelmäßig Vorträge rund um Wetterextreme, Klimawandel und Energiewende - und ist zudem als Buchautor tätig. Sein Bestreben ist es, der oft sehr emotional geführten Klimadiskussion mehr Sachlichkeit zu geben.

      Im Auftrag des SWR und von ARTE ist Sven Plöger an diversen Dokumentationen über Wetter und Klima, aber auch über Geologie beteiligt. Im Rahmen der sehr erfolgreichen ARD Doku-Reihe reist der Meteorologe an die Orte "Wo unser Wetter entsteht"; weitere Schwerpunkte der Reihe sind der "Wind" und "Die Alpen".

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