• 04.09.2012
      22:30 Uhr
      Margarete Steiff Spielfilm Deutschland 2005 | SR Fernsehen
       

      Mit Ideenreichtum, Lebensfreude und unbezwingbarem Willen erobert sich eine junge Frau die Zukunft. In der Mitte des 19. Jahrhunderts im schwäbischen Giengen lebend, scheinen der jungen Margarete Steiff einer Körperbehinderung wegen alle Tore verschlossen. Doch die optimistische Margarete ist entschlossen, trotzdem etwas im Leben zu erreichen. Mit ihrer mitreißenden Art und unterstützt von ihrem Bruder gelingt es ihr immer wieder, Menschen für ihre Ideen zu begeistern.

      Dienstag, 04.09.12
      22:30 - 00:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Mit Ideenreichtum, Lebensfreude und unbezwingbarem Willen erobert sich eine junge Frau die Zukunft. In der Mitte des 19. Jahrhunderts im schwäbischen Giengen lebend, scheinen der jungen Margarete Steiff einer Körperbehinderung wegen alle Tore verschlossen. Doch die optimistische Margarete ist entschlossen, trotzdem etwas im Leben zu erreichen. Mit ihrer mitreißenden Art und unterstützt von ihrem Bruder gelingt es ihr immer wieder, Menschen für ihre Ideen zu begeistern.

       

      Die kleine Margarete ist ein aufgewecktes Kind. Aber sie leidet an den Folgen einer Kinderlähmung und kann ihre Beine nicht bewegen. Ihr kleiner Bruder Fritz unterstützt sie nach Kräften. Er zieht sie im Karren durch den Ort, während sie dafür kämpft, wie andere Kinder in die Schule gehen zu dürfen.

      Erwachsen geworden erhält sie die Nachricht, dass Dr. Werner im fernen Wien sie operieren könnte. Doch die lang ersehnte Operation misslingt. Als Margarete nach vielen Monaten wieder in Giengen eintrifft, hat sie sich damit abgefunden, nicht laufen zu können, und sucht mit ganzer Entschlossenheit nach einer Möglichkeit, etwas aus ihrem Leben zu machen. Zu ihrem Glück kommt Julius Tichy, ein Handlungsreisender, den sie auf ihrer Fahrt nach Wien kennengelernt hat, nach Giengen. Jetzt sieht sie ihre Chance gekommen: Mit der finanziellen Unterstützung von Margaretes Freundin Charlotte wird eine Nähmaschine angeschafft. Margarete verliebt sich in Julius und wagt schließlich zu glauben, dass er ihre Gefühle erwidert. Während Julius unterwegs ist, um eine zweite Nähmaschine für ihr neu gegründetes Konfektionsgeschäft anzuschaffen, lenkt sich Margarete mit der Herstellung von Filzelefanten ab - Nadelkissen eigentlich, doch beim Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt stellt sich heraus, dass die Elefanten als Kinderspielzeug ein Renner sind.

      Nach diesem unerwarteten Erfolg trifft sie eine andere Nachricht umso härter. Denn Julius hat endlich den Mut gefunden, ihr zu sagen, dass er eine andere liebt. Margarete ist am Boden zerstört. Ihr Zorn trifft Fritz, der sie nicht auf diese Nachricht vorbereitet habe. Margarete bleibt einsam zurück und stürzt sich in die Arbeit. Aus dem Unternehmen wird eine florierende Spielzeugfabrik. Nach Jahren des Stillschweigens ist es Fritz, der mit einem ersten Schritt die Versöhnung einleitet. Gemeinsam entwerfen die Geschwister eine Spielzeugneuheit: einen Bären aus Mohair. Als auf einer Spielwarenmesse ein Amerikaner 3.000 Bären bestellt, kann das kurz vor dem Bankrott stehende Unternehmen gerettet werden.

      Eine Produktion der Film-Line Productions mit Epo-Film Produktion und Mediafonds 2 in Koproduktion mit SWR, ORF, BR, RAI Bozen und ARTE. Mit Unterstützung der MFG Baden-Württemberg, des RTR Fernsehfilmförderungsfonds Wien, des FFF Bayern, des MEDIA Plus Programms sowie des Filmfonds Wien.
      Der in Wien geborene Xaver Schwarzenberger gehört zu den vielseitigsten Kameramännern des aktuellen deutschsprachigen Films. Er arbeitete mit Rainer Werner Fassbinder seit "Berlin Alexanderplatz" (1980) bis zu dessen Tod zusammen. In dieser Zeit entstanden "Lili Marleen" (1981), "Lola" (1981), "Die Sehnsucht der Veronika Voss" (1982) und "Querelle - Ein Pakt mit dem Teufel" (1982). Kurz danach fotografierte Schwarzenberger für den französischen Regisseur Gérard Oury den Actionfilm "As der Asse" (1982) mit Jean-Paul Belmondo. Parallel zur Arbeit als Kameramann wurde Schwarzenberger auch als Regisseur tätig und drehte u.a. "Der stille Ozean" (1983). In den 1980er Jahren entstanden unter Schwarzenbergers Mitwirkung mehrere erfolgreiche Komödien, darunter die ersten beiden "Otto"-Filme (1985 u. 1987) und Vicco von Bülows "Ödipussi" (1988). Nach der Kameraarbeit für Helmut Dietls "Schtonk" (1992) drehte Schwarzenberger vorwiegend TV-Filme wie "Krambambuli" (1998), für den er 1999 den Adolf Grimme Preis bekam, "Eine Liebe in Afrika" (2003) und "Feine Dame" (2005). 2008 drehte er "Die Liebe ein Traum" und "Ewig schweigen die Männer". In jüngster Zeit führte er für die Filme "Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno!" (2009) und "Detektiv wider Willen" (2009) Regie.

      Heike Makatsch, geboren in Düsseldorf, war ab 1993 Moderatorin des Musiksenders Viva. Ihr Kinodebüt gab sie erfolgreich in Detlev Bucks "Männerpension" (1996). Es folgten unter anderem "Obsession" (1997), "Liebe deine Nächste" (1998), "Aimée & Jaguar" (1999) und "Anatomie 2" (2003), sowie internationale Produktionen wie "Late Night Shopping" (2001), "Resident Evil" (2002) oder auch "Love ... Actually" (2003). Nachdem sie 2005 in Lars Kramers "Keine Lieder über Liebe", in "Tara Road", "A Sound of Thunder" und "Almost Heaven" auftrat, konnte man sie in den folgenden Jahren unter anderem in den Filmen "Hui Buh" (2006), "Schwesterherz" (2006) und "Hilde" (2009) sehen. Danach spielte sie in dem Zweiteiler "Dr. Hope" (2009), der am 12.März 2010 auf ARTE zu sehen ist und in Anno Sauls "Die Tür" (2009) mit. Für ihre überragenden Leistungen in der Rolle der Margarethe Steiff erhielt Heike Makatsch 2006 den Bambi und den Bayrischen Fernsehpreis.

      Felix Eitner arbeitet viel am Theater, unter anderem in Inszenierungen von Dieter Dorn und Robert Wilson, für die Münchner Kammerspiele und unter Reinhard Göber für das Stadttheater Konstanz und übernimmt regelmäßig Film- und Fernsehrollen. Im Fernsehen spielte er neben Auftritten in TV-Serien unter anderem in Friedemann Fromms "Brüder auf Leben und Tod" (1995), wofür er 1996 beim Max Ophüls Festival als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet wurde, wie auch in dem erfolgreichen Film "Schatten der Macht" (2002) Im Kino war Eitner in Rainer Matsutanis "Nur über meine Leiche" (1994, auf ARTE am 08.09.1997) und in Michael Hanekes Kafka-Verfilmung "Das Schloss" (1996, auf ARTE am 03.08.1998) zu sehen. 2008 überzeugte er in Doris Dörries "Kirschblüten- Hanami".

      Hary Prinz absolvierte seine Schauspielausbildung am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien und debütierte am Wiener Burgtheater, an dem er von 1990 bis 1992 auch Ensemblemitglied blieb. 1992 folgte er einem Engagement ans Stadttheater St. Gallen. Neben seiner Bühnenarbeit ist Hary Prinz auch für Film und Fernsehen tätig. Er spielte den Kaspar in Jo Baiers Historiendrama "Schwabenkinder" (2003, auf ARTE am 07.03.2003) und war 2004 als Alfred in Götz Spielmanns "Antares" zu sehen. Unter anderem spielte er in "Die Geschworene" (2007), "Starting Over" (2007), "Der erste Tag" (2008), "Hilde" (2009), "Bis an die Grenze" (2009) und zuletzt in "Svik" (2009) mit.

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