• 14.05.2012
      14:30 Uhr
      Du mein stilles Tal Spielfilm Deutschland 1955 | SR Fernsehen
       

      Seit 20 Jahren ist Elisabeth von Breithagen mit ihrem Mann Gert verheiratet. Die beiden sind ein glückliches Paar - so scheint es zumindest. Doch seit dem Beginn ihrer Ehe lastet ein Geheimnis auf Elisabeth.

      Montag, 14.05.12
      14:30 - 16:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 13:30

      Seit 20 Jahren ist Elisabeth von Breithagen mit ihrem Mann Gert verheiratet. Die beiden sind ein glückliches Paar - so scheint es zumindest. Doch seit dem Beginn ihrer Ehe lastet ein Geheimnis auf Elisabeth.

       

      Stab und Besetzung

      Gert von Breithagen Curd Jürgens
      Elisabeth von Breithagen Winnie Markus
      Nikky von Breithagen Ingeborg Schöner
      Herr Widmeier Siegfried Schürenberg
      Frau Widmeier Käte Alving
      Halbenstein Willi Eichberger
      Fred Siegfried Breuer jr.
      Kramer Paul Hörbiger
      Annemarie Ingrid Lutz
      Doktor Leonard Steckel
      Pfarrer Hans Leibelt
      Doktor Zöller Ernst Schröder
      Rita Nadja Regin
      Erik Linden Bernhard Wicki
      Regie Leonard Steckel
      Musik Georg Haentzschel
      Kamera Igor Oberberg
      Drehbuch Jacques Companeez

      Im Hause der angesehenen Familie von Breithagen steht eine feierliche Hochzeit an: Nikky von Breithagen (Ingeborg Schöner), 20 Jahre jung, will ihrer großen Liebe Fred Halbenstein (Siegfried Breuer jr.) das Jawort geben. Für ihre Mutter Elisabeth (Winnie Markus) mischt sich in die Freude über das Ereignis allerdings auch die Erinnerung an die weniger glücklichen Umstände ihrer eigenen Eheschließung. Unter dem Druck ihrer Eltern hatte sie sich vor 20 Jahren mit dem ebenso charmanten wie vermögenden Gert von Breithagen (Curd Jürgens) verlobt, wenngleich sie ihn nicht wirklich liebte. Kurz vor der Hochzeit hatte sie dann den Konzertpianisten Erik Linden (Bernhard Wicki) kennengelernt, für den sie sofort eine innige Zuneigung empfand. Trotzdem blieb es bei einer kurzen Affäre - mit langfristigen Folgen: Ausgerechnet am Tag ihrer Trauung erfährt Elisabeth von ihrem Arzt (Leonard Steckel), dass sie schwanger ist. Als Vater kommt nur Erik infrage. Seither lebt Elisabeth eine Lüge, ließ sie den liebevollen Gert doch all die Jahre in dem Glauben, er sei der leibliche Vater von Nikky. Schließlich passiert, was irgendwann passieren musste: Elisabeth und ihre große Liebe Erik begegnen sich wieder. Diesmal will Erik sie endgültig für sich gewinnen. Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen und ihrem Gewissen, vertraut Erika sich dem Pfarrer (Hans Leibelt) an, der durch das Beichtgeheimnis zum Schweigen verpflichtet ist. Schweren Herzens entscheidet sie sich, bei Gert zu bleiben und weiterhin mit ihrem Geheimnis zu leben. Tatsächlich ist Elisabeth nicht die Einzige, die etwas zu verbergen hat. Bei Nikkys Hochzeitsfeier bemerkt Gert von Breithagen, dass eine ihrer Freundinnen großes Interesse an ihm zeigt - geschmeichelt von der Zuneigung der jungen, schönen Rita (Nadja Regin) lässt er sich auf einen Flirt ein und spielt sogar mit dem Gedanken, Elisabeth zu verlassen. Erst als es schon fast zu spät ist, erkennt er, dass die junge Frau es nur auf sein Geld abgesehen hat. Elisabeth wiederum, die schnell durchschaut hatte, was gespielt wird, erkennt in dieser Situation, was Gert ihr wirklich bedeutet - und beschließt, die Vergangenheit ein für alle Mal ruhen zu lassen.

      "Du mein stilles Tal", ein romantisches Melodram von Leonard Steckel, brachte mit Curd Jürgens, Winnie Markus und Bernhard Wicki drei der großen deutschen Stars seiner Zeit gemeinsam auf die Leinwand.

      Leonard Steckel war einer der gefragtesten Nebendarsteller ("Die verliebte Firma") des deutschen Kinos der 1930er- bis 1960er-Jahre. Neben seinen zahlreichen Filmauftritten inszenierte er jedoch im Lauf der Jahrzehnte eine Handvoll eigener Kinofilme - von denen "Du mein stilles Tal" der wohl schönste ist. Das romantische Melodram vereint mit Curd Jürgens, Winnie Markus und Bernhard Wicki drei legendäre deutschen Stars in einer Dreiecksgeschichte, die eine Moral hat, aber nie moralisierend ist.

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      Montag, 14.05.12
      14:30 - 16:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
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