• 15.05.2019
      18:30 Uhr
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      Themen:

      • Ökologische Kleidung: Worauf muss man achten?
      • Lucky Luke-Zeichner Mawil bei zibb
      • Rettung für die Feldvögel

      Mittwoch, 15.05.19
      18:30 - 19:27 Uhr (57 Min.)
      57 Min.
      Stereo HD-TV

      Themen:

      • Ökologische Kleidung: Worauf muss man achten?
      • Lucky Luke-Zeichner Mawil bei zibb
      • Rettung für die Feldvögel

       
      • Ökologische Kleidung: Worauf muss man achten?

      60 Kleidungsstücke kauft jeder Deutsche im Schnitt im Jahr. Doppelt so viel wie noch vor ein paar Jahren. Gleichzeitig tragen wir die Sachen aber nur noch halb so lang – der nächste Trend hängt schon in den Läden, Schnäppchenpreise verlocken zum Konsumrausch. Heute hip, morgen hopp. Das Recycling von Altkleidern ist aber nur begrenzt möglich, denn die meisten Mischfasern eignen sich nicht mal mehr als Putzlappen. Die Herstellung der so genannten Fast Fashion hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Für die Produktion eines T-Shirts etwa werden tausende Liter Wasser benötigt. Chemikalien und Pestizide, die in den Textilfabriken und beim Baumwollanbau eingesetzt werden, belasten die Umwelt. Ist Bio-Baumwolle und nachhaltig produzierte Kleidung die Lösung? Auf welche Siegel sollte man beim Kauf achten und was sagen diese Siegel aus? Eine weitere Möglichkeit, um sich modisch, aber trotzdem nachhaltig zu kleiden: Kleidung mieten. Wir zeigen, wie das funktioniert und was es kostet.

      • Lucky Luke-Zeichner Mawil bei zibb

      Der Comic-Künstler Mawil hat einen prägnanten Namen und eine unverkennbare Handschrift. Der Berliner studierte Kommunikationsdesign an der Kunsthochschule Weissensee und ist nun für die ersten deutschen Zeichnungen und Texte des Westernhelden Lucky Luke verantwortlich. Zum 70-jährigen Bestehen des Cowboys erscheint nun die Hommage „Lucky Luke sattelt um“, in der der Cowboy statt im Pferdesattel mit dem Drahtesel über den nordamerikanischen Kontinent geschickt wird.

      • Rettung für die Feldvögel

      Es ist stumm geworden auf den Feldern, das ist nicht nur ein Gefühl, sondern Realität, auch in Brandenburg. Das zeigen neue europaweit erhobene Beobachtungszahlen zum Vogelsterben, vor kurzem veröffentlicht vom European Bird Census Council. Feldvögel wie Feldlerche, Kiebitz, Rebhuhn oder Großer Brachvogel sind nahezu verschwunden – in umgepflügten Wiesen, überdüngten Feldern, zwischen Maisstoppeln und in trockengelegten Mooren finden sie weder genug Futter noch Schutz, um Nester zu bauen. Doch Hilfe ist in Sicht. Wir begleiten die Biologin Krista Dziewiaty von der Arbeitsgemeinschaft Agrarvögel der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Sie und ihre Kollegen versuchen, für Kiebitz, Feldlerche und Co in Zusammenarbeit mit Landwirten wieder neuen Lebensraum zu schaffen, etwa naturnahe blühende Wiesenstreifen in Äckern. Zudem suchen die Biologen regelmäßig im Frühjahr Felder und Äcker nach Nestern mit Eiern ab , markieren sie oder zäunen sie ein. Die Bauern wissen dann, welche Bereiche sie in Ruhe lassen sollten, bis die Jungvögel flügge sind. Und sie testen andere Anbaumethoden, etwa die Kombination von Mais und niedrige wachsenden Stangenbohnen, die Feldvögeln Schutz und Nistplätze bieten könnten.

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