• 10.04.2013
      00:40 Uhr
      THADEUSZ und die Beobachter Politische Gesprächssendung | rbb Fernsehen
       

      "THADEUSZ und die Beobachter ist die politische Gesprächssendung des rbb aus der Hauptstadt für die ganze Republik. Folgende Themen stehen auf der Agenda des journalistischen Quintetts:

      • Offshore-Leaks und Zypern: Wohin denn jetzt mit all dem Geld?
      • Auftakt im NSU-Prozess: Wer darf hinein und was kommt heraus?
      • Die CSU und die Homo-Ehe: Konservatives Weltbild einer schrillen Minderheit?

      Die "Beobachter" heute:

      • Mely Kiyak (Journalistin)
      • Elisabeth Niejahr (Korrespondentin im Hauptstadtbüro der "ZEIT")
      • Dr. Hajo Schumacher (Journalist und Autor)
      • Claudius Seidl (Publizist)

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10.04.13
      00:40 - 01:40 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      "THADEUSZ und die Beobachter ist die politische Gesprächssendung des rbb aus der Hauptstadt für die ganze Republik. Folgende Themen stehen auf der Agenda des journalistischen Quintetts:

      • Offshore-Leaks und Zypern: Wohin denn jetzt mit all dem Geld?
      • Auftakt im NSU-Prozess: Wer darf hinein und was kommt heraus?
      • Die CSU und die Homo-Ehe: Konservatives Weltbild einer schrillen Minderheit?

      Die "Beobachter" heute:

      • Mely Kiyak (Journalistin)
      • Elisabeth Niejahr (Korrespondentin im Hauptstadtbüro der "ZEIT")
      • Dr. Hajo Schumacher (Journalist und Autor)
      • Claudius Seidl (Publizist)

       

      An diesem Dienstag startet das rbb Fernsehen eine neue politische Gesprächssendung: "THADEUSZ und die Beobachter". Mit vier Kolleginnen und Kollegen aus dem journalistischen Fach, den Beobachtern, diskutiert Jörg Thadeusz 60 Minuten lang aktuelle politische Themen. "THADEUSZ und die Beobachter" messen nicht nur Politik und Politiker, sondern stellen sich auch selbst. Das Quartett an der Seite von Moderator Jörg Thadeusz wechselt.

      Jörg Thadeusz wurde 1968 im traditionell "roten" Dortmund geboren. Politisch aktiv wurde er schon als Schüler, bei den Grünen, die er 1990 verließ - allerdings nicht freiwillig: Seine angeblich reaktionäre Haltung in der Frauenfrage wurde ihm zum Verhängnis. Dieses Missverständnis hat seine Begeisterung für politische Zusammenhänge nur noch angestachelt. Wie die Bundesrepublik hat Jörg Thadeusz eine starke Westbindung entwickelt. Allein von 2008 bis 2012 sammelte er - zugegeben auch privat motiviert - 43 US-amerikanische Einreisestempel. Die damit verbundenen Aufenthalte haben sein Weltbild nachhaltig beeinflusst. Heute ist Jörg Thadeusz ein beobachtender Liberaler, dem die tagespolitischen Statements als zu vorhersehbar, die politischen Entscheidungen aber als zu wenig nachvollziehbar erscheinen und der sich deshalb dringend mehr Realismus wünscht.

      Mely Kiyak - Ihre Kolumnen, die sie regelmäßig für die "Frankfurter Rundschau" und "Berliner Zeitung" verfasst, polarisieren und erfüllen von daher ein wesentliches Qualitätsmerkmal dieses journalistischen Genres. Neben oft schäumender Kritik, nicht selten aus dem rechten Lager, überwiegen dennoch Lob und Zustimmung - sie selbst wird dafür 2011 mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Nach ihrem Studium am renommierten Literaturinstitut Leipzig schreibt Mely Kiyak als freie Autorin für "die tageszeitung", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Die Zeit". Als in Niedersachsen geborene Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei, die erst 1998 deutsche Staatsbürgerin wurde, kommt ihr Blick auf die deutschen Verhältnisse zudem aus einer besonderen Perspektive. In ihren jüngst als Buch veröffentlichten "Briefen an die Nation" beobachtet die streitlustige Journalistin direkt und politisch prägnant die deutschen Zustände und schreckt dabei weder vor den "Rügener Kreidefelsen" noch der SPD zurück.

      Elisabeth Niejahr arbeitet seit 1999 als Korrespondentin im Hauptstadtbüro der "ZEIT". Auf Podien und in Talkshowrunden lässt ihre Klugheit und Sachkenntnis die immer bereiten Meinungsmaschinen, zur Freude der Zuschauer, nicht selten verstummen. Elisabeth Niejahr arbeitete nach dem Abitur als Au-Pair-Mädchen in London. Ob ihre Begeisterung für familienpolitische Themen dort ihren Ursprung hat, ist bisher ungeklärt. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Köln und Washington, absolvierte die Kölner Journalistenschule und war dann reif für die Herausforderungen der Bonner-Republik. Für ihre journalistische Laufbahn scheint nur wichtig, dass die Chefredaktion jeweils in Hamburg sitzt. Seit 1993 berichtete sie für den in der Hansestadt ansässigen "Spiegel" aus Bonn und zog dann als Wirtschaftsredakteurin für "Die Zeit", die ebenfalls in Hamburg beheimatet ist, mit dem Bundestag nach Berlin um.

      Dr. Hajo Schumacher ist Journalist und Autor. Der studierte Politikwissenschaftler und Psychologe recherchierte und schrieb von 1990 bis 2000 für "Der Spiegel", war danach Chefredakteur der Lifestyle-Zeitschrift "Max" und arbeitet seit 2003 als freier Journalist für diverse Tageszeitungen, Magazine, Radio und Fernsehen. In Berlin und Brandenburg ist Dr. Hajo Schumacher als Kommentator bei Radioeins vom rbb und als Autor der "Berliner Morgenpost" bekannt. Außerdem kommentiert er für RTL, N24 und den WDR das politische Geschehen in und aus der Hauptstadt und moderiert für die "Deutsche Welle" das Magazin "typisch deutsch". Darüber hinaus ist er Herausgeber der Medienzeitschrift "V.i.S.d.P" sowie Mitglied des Beirats der Zeitschrift "Politik & Kommunikation".

      Der Publizist Claudius Seidl ist als Mann des Feuilletons ein Experte für das schillernde Funkeln hinter den oft nüchternen Schlagzeilen und zudem einer der letzten Universalgelehrten seiner Zunft. Der studierte Theaterwissenschaftler, Politologe und Volkswirt begann seine journalistische Karriere 1983 als freiberuflicher Filmkritiker bei der Süddeutschen Zeitung , schrieb wenig später auch für Die Zeit und Tempo und führte ab Anfang der Neunziger das Luxus-Ressort für Populäre Kultur und Moderne Zeiten beim Spiegel . Zu Beginn des Jahrtausends wechselte Seidl als stellvertretender Leiter der SZ-Kulturredaktion von der der Isar an die Spree, wo er seitdem das Berliner Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verantwortet. Als Autor mehrerer Bücher befasst sich Seidl auch immer wieder mit dem Lebensgefühl des distinguierten Münchners im barbarischen Berlin und qualifiziert sich für seinen Platz bei THADEUSZ und die Beobachter mit seiner ganz persönlichen Vision für eine geglückte politische Unterhaltung.

      Politisches so verständlich und unterhaltsam zu besprechen, dass sich möglicherweise künftig mehr Menschen dafür interessieren - mit diesem Anspruch startet am 9. April um 22.15 Uhr die neue rbb-Fernsehsendung "THADEUSZ und die Beobachter".

      Vor Publikum diskutiert Gastgeber Jörg Thadeusz künftig monatlich an einem Dienstag eine Stunde lang mit vier Kollegen aus dem journalistischen Fach über aktuell-politische Themen. Das Quartett an der Seite von Moderator Jörg Thadeusz wechselt.

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