• 21.09.2019
      20:15 Uhr
      Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt Das Jahr 1982 - Film von Anna Bilger | rbb Fernsehen
       

      Das Jahr 1982 - der amerikanische Präsident Ronald Reagan besucht den Westteil der Stadt, in Ost-Berlin wird das neue Bettenhaus der Charité eingeweiht und Oppositionelle fordern im „Berliner Appell“ Abrüstung und Meinungsfreiheit in der DDR. Eine Berlin-Chronik der Superlative: 40 Folgen, von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis zum neuen Jahrtausend 1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall.

      Samstag, 21.09.19
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Das Jahr 1982 - der amerikanische Präsident Ronald Reagan besucht den Westteil der Stadt, in Ost-Berlin wird das neue Bettenhaus der Charité eingeweiht und Oppositionelle fordern im „Berliner Appell“ Abrüstung und Meinungsfreiheit in der DDR. Eine Berlin-Chronik der Superlative: 40 Folgen, von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis zum neuen Jahrtausend 1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall.

       

      1982 - das Jahr, in dem der amerikanische Präsident Ronald Reagan erstmals in die Stadt kommt. An die Straßenschlachten, die dieser Besuch auslöst, erinnert sich der hier stationierte US-Soldat Ebedee Davis. In Ost-Berlin sorgt der „Berliner Appell“ für Abrüstung und Meinungsfreiheit von Pfarrer Rainer Eppelmann und Bürgerrechtler Robert Havemann für Aufruhr, Rainer Eppelmann berichtet von seiner anschließenden Verhaftung. Der Schauspieler Winfried Glatzeder erzählt von den letzten Wochen in der DDR, bevor er Mitte des Jahres mit seiner Familie ausreisen darf. Die Berliner Luft wird dick: Smog-Alarm der Stufe 1 in West-Berlin.

      Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag - in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Nach der Wiedervereinigung herrscht Aufbruchsstimmung. Es soll zusammen wachsen, was zusammen gehört. Klingt gut, gestaltet sich aber oftmals nicht leicht.

      Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in 40 Folgen von 1961, dem Jahr des Mauerbaus, bis zum neuen Jahrtausend 1999, zehn Jahre nach dem Mauerfall. Die dritte Staffel über die 80er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt zwischen Vergnügungssucht und Zukunftsangst, Neuer Deutscher Welle und Wettrüsten. Die Teilung der Stadt ist scheinbar endgültig. In Ost und West wird Berlin zum Zentrum alternativer Lebensentwürfe. Am Ende des Jahrzehnts erzwingen die Bürger der DDR friedlich die Öffnung der Grenze. Die Mauer fällt und Berlin wird wieder eins.

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