• 28.02.2018
      07:30 Uhr
      Zweiter Weltkrieg (1/2) Der erste Tag | PHOENIX
       

      "Mein Vater glaubte, dass Warschau am sichersten für uns wäre und hatte meine Mutter, meine Schwester und mich dort hingeschickt", erinnert sich Roman Polanski. Ein tragischer Irrtum, denn von Beginn des Krieges an bombardierte die deutsche Luftwaffe die polnische Hauptstadt. Eine Zeit der Angst begann. "Ich durfte nie meine Schuhe ausziehen, musste sogar in ihnen schlafen, damit wir möglichst schnell zum nächsten Luftschutzkeller flüchten konnten."
      Erinnerungen polnischer und deutscher Zeitzeugen machen den Film zu einem beklemmenden Dokument, das den Sturz in einen Abgrund der Zerstörung und Verluste vor Augen führt.

      Mittwoch, 28.02.18
      07:30 - 08:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      "Mein Vater glaubte, dass Warschau am sichersten für uns wäre und hatte meine Mutter, meine Schwester und mich dort hingeschickt", erinnert sich Roman Polanski. Ein tragischer Irrtum, denn von Beginn des Krieges an bombardierte die deutsche Luftwaffe die polnische Hauptstadt. Eine Zeit der Angst begann. "Ich durfte nie meine Schuhe ausziehen, musste sogar in ihnen schlafen, damit wir möglichst schnell zum nächsten Luftschutzkeller flüchten konnten."
      Erinnerungen polnischer und deutscher Zeitzeugen machen den Film zu einem beklemmenden Dokument, das den Sturz in einen Abgrund der Zerstörung und Verluste vor Augen führt.

       

      Mit bislang noch nicht gezeigten Archivaufnahmen widmet sich die Dokumentation dem 1. September 1939 und seiner Vorgeschichte. Sie begann mit Erpressung: Hitler hatte stets mit Einmarsch oder Krieg gedroht, um seine Forderungen durchzusetzen. So hatte er 1938 Österreich an das Deutsche Reich "angeschlossen", schließlich das Sudetenland und dann die sogenannte "Rest-Tschechei" besetzt. Die Westmächte Frankreich und Großbritannien ließen es - wenn auch widerwillig - geschehen. Sie hofften, so den großen Krieg in Europa zu vermeiden. Doch am 1. September 1939 war endgültig klar: Diese Politik der Beschwichtigung, des "Appeasement", war eine Illusion. Militärisch war Hitlers Feldzug bereits Ende September 1939 entschieden. Von den Bündnispartnern im Stich gelassen, musste sich die polnische Armee, die sich bis zuletzt in der Hoffnung militärischer Überlegenheit gewiegt hatte, den Invasoren aus dem Westen und den sowjetischen Truppen, die vom 17. September an von Osten ins Land einfielen, ergeben und ihren Widerstand in den Untergrund verlagern. Fünfeinhalb Jahre sollte es dauern, bis die deutsche Besatzungsmacht nach unbeschreiblichen Verbrechen das Land wieder verlassen musste.

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      Mittwoch, 28.02.18
      07:30 - 08:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.02.2018