• 09.04.2018
      06:05 Uhr
      Wir, Kinder des Sozialismus (2/2) Geschichten aus einem verschwundenen Land | PHOENIX
       

      Ralf Marschalleck wächst in Weimar auf. Sein Bild der heilen sozialistischen Familie zerbricht, als sich der Vater in den Westen absetzt. Die Entwicklung des enttäuschten und trotzigen Jugendlichen zeichnet Marschalleck in seinem Film nach. Der Zug hält in Bad Kleinen und einer steigt aus. Dieter Schumann beginnt so die Suche nach Orten und Menschen aus seiner Kindheit. Und er findet sie … den alten Freund, die ehemalige Lehrerin und sein Orchester.
      Der Vater weg und die Mutter sterbenskrank - Hannes Schönemann und seine Schwestern werden in Rerik in einem staatlichen Kinderheim untergebracht. Für ihn beginnt ein Alptraum.

      Montag, 09.04.18
      06:05 - 06:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 06:45
      Stereo

      Ralf Marschalleck wächst in Weimar auf. Sein Bild der heilen sozialistischen Familie zerbricht, als sich der Vater in den Westen absetzt. Die Entwicklung des enttäuschten und trotzigen Jugendlichen zeichnet Marschalleck in seinem Film nach. Der Zug hält in Bad Kleinen und einer steigt aus. Dieter Schumann beginnt so die Suche nach Orten und Menschen aus seiner Kindheit. Und er findet sie … den alten Freund, die ehemalige Lehrerin und sein Orchester.
      Der Vater weg und die Mutter sterbenskrank - Hannes Schönemann und seine Schwestern werden in Rerik in einem staatlichen Kinderheim untergebracht. Für ihn beginnt ein Alptraum.

       

      Ralf Marschalleck wächst in Weimar auf. Sein Bild der heilen sozialistischen Familie zerbricht, als sich der Vater über Nacht in den Westen absetzt. Die Entwicklung des enttäuschten und trotzigen Jugendlichen zeichnet Marschalleck in seinem Film nach.
      Der Zug hält in Bad Kleinen und einer steigt aus. Dieter Schumann beginnt so die Suche nach wichtigen Orten und Menschen aus seiner Kindheit und Jugend. Und er findet sie … den alten Freund, die ehemalige Lehrerin und sein Orchester.
      Der Vater weg und die Mutter sterbenskrank - Hannes Schönemann und seine Schwestern werden in Rerik in einem staatlichen Kinderheim untergebracht. Für ihn beginnt ein Alptraum. Sein Traum: die Flucht aus der DDR.
      Auf den Spuren der Rolling Stones und in Erwartung westlichen Lebensgefühls verbringt der 17-jährigen Abiturient Thomas Knauf die großen Ferien 1968 in Warschau. Nach dem russischen Einmarsch in Prag wird er in Warschau verhaftet. Statt Studentenclubs lernt er den Knast kennen.

      Zum Tag der Deutschen Einheit

      In autobiografischen Streifzügen erzählen Regisseure von der Suche nach dem Land ihrer Kindheit und Erlebnissen, die sie prägten. Geschichten aus der DDR der 1950er und 1960er Jahre. Sie waren neugierig und verwundbar, angepasst und widerspenstig. Sie wollten oder sollten das neue, bessere Deutschland mit aufbauen und die sozialistische Zukunft gestalten. Erinnerungen an das ganz normale Leben Ost: Alltag im geteilten Berlin und Leben in der DDR-Provinz, Familienausflüge und Freundschaften, West-Pakete und 8mm-Filme. Manche Väter kamen aus dem Krieg, andere setzten sich in den Westen ab. Sehr persönliche Filmepisoden atmen das Leben in Ostdeutschland und in dem geteilten Berlin jener Jahre.
      Die Filmemacher, eine Regisseurin und sieben Regisseure kennen sich aus dem Studium an der Filmhochschule in Babelsberg oder aus den DEFA-Studios. Für dieses Projekt kamen sie erneut zusammen. Mit unterschiedlichen Handschriften und künstlerischen Mitteln berichten sie von ihrem Leben in diesen Kindertagen, von ihrem kindlichem Stolz und jugendlichem Aufbegehren, von Hoffnungen und Enttäuschungen. Gemeinsam fragen sie sich: "Wie war das, als wir Kinder des Sozialismus waren?"

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