• 13.03.2018
      16:45 Uhr
      Wie gut sind unsere Ärzte? Film von Rainer Leckebusch | PHOENIX
       

      Im Schnitt gehen Deutsche 17 Mal pro Jahr zum Arzt. Was sagt dieser hohe Wert über die medizinische Versorgung aus? Und steht die Gesundheit der Patienten wirklich stets im Vordergrund? Wie gut sind unsere Ärzte? Was prägt den Alltag in deutschen Arztpraxen? Und wie steht es um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland? Die Dokumentation beleuchtet die Situation von Patienten und Ärzten.

      Dienstag, 13.03.18
      16:45 - 17:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Im Schnitt gehen Deutsche 17 Mal pro Jahr zum Arzt. Was sagt dieser hohe Wert über die medizinische Versorgung aus? Und steht die Gesundheit der Patienten wirklich stets im Vordergrund? Wie gut sind unsere Ärzte? Was prägt den Alltag in deutschen Arztpraxen? Und wie steht es um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland? Die Dokumentation beleuchtet die Situation von Patienten und Ärzten.

       

      Im Schnitt gehen Deutsche 17 Mal pro Jahr zum Arzt. Was sagt dieser hohe Wert über die medizinische Versorgung aus? Wird jeder Patient gleich behandelt? Und steht die Gesundheit der Patienten wirklich stets im Vordergrund?

      Laut einer aktuellen Erhebung nehmen sich deutsche Ärzte knapp acht Minuten Zeit für eine Behandlung - in Schweden oder den USA sind es dagegen rund 20 Minuten. Doch nur wer ausführlich die Krankheitsgeschichte aufnimmt, kann auch eine sichere Diagnose stellen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit stellt fest, dass mangelnde Kommunikation zwischen Arzt und Patient die Ursache vieler Probleme ist. In Deutschland arbeiten knapp 379.000 Ärzte im stationären sowie im ambulanten Bereich - und doch ist immer wieder von Ärztemangel die Rede. Das Problem liegt vor allem in der Verteilung: In den Städten gibt es eher mehr, auf dem Land eher weniger Mediziner.

      In Brandenburg kommt zum Beispiel auf 256 Einwohner ein Arzt, in Hamburg ist es einer auf 140 Einwohner. Deshalb werden auf dem Land verschiedene Lösungen erprobt. Eine davon: Telemedizin. Die Arzthelferin macht Hausbesuche, hat aber den Doktor sozusagen mit im Gepäck - in Form eines Tablet-PCs, der per Internet mit der Praxis verbunden ist. Obwohl der Arzt in seiner Praxis sitzt, kann er sich ein Bild vom Zustand seines Patienten machen und die Therapie gegebenenfalls anpassen.

      Und wie steht es um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland? Ein Test für "ZDFzeit" zeigt: Es gibt durchaus Unterschiede - bei der Terminvergabe und den Leistungsangeboten. Aber das Plus für die Privatpatienten bedeutet nicht automatisch, dass sie auch besser behandelt werden.

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