• 02.04.2018
      10:30 Uhr
      Weiden, Wüsten, Wolkenkratzer Unterwegs in der Inneren Mongolei | PHOENIX
       

      Wogendes Grasland, Gebirge, endlose Sandwüsten. Landschaftliche Vielfalt und schiere Größe – die Innere Mongolei gilt als Chinas wilder Norden. Ihre Geschichte reicht Jahrhunderte zurück, ihr berühmtester Sohn: Dschingis Khan. Noch heute ziehen die mongolischen Nomaden mit ihren Tieren durch die endlosen Weiten des Graslandes. ARD-China-Korrespondentin Christine Adelhardt verlässt für PHOENIX Peking und besucht Menschen, Tiere und Feste dieses faszinierenden Teils Chinas.

      Montag, 02.04.18
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Wogendes Grasland, Gebirge, endlose Sandwüsten. Landschaftliche Vielfalt und schiere Größe – die Innere Mongolei gilt als Chinas wilder Norden. Ihre Geschichte reicht Jahrhunderte zurück, ihr berühmtester Sohn: Dschingis Khan. Noch heute ziehen die mongolischen Nomaden mit ihren Tieren durch die endlosen Weiten des Graslandes. ARD-China-Korrespondentin Christine Adelhardt verlässt für PHOENIX Peking und besucht Menschen, Tiere und Feste dieses faszinierenden Teils Chinas.

       

      Wogendes Grasland, Gebirge, endlose Sandwüsten. Landschaftliche Vielfalt und schiere Größe – die Innere Mongolei gilt als Chinas wilder Norden. Ihre Geschichte reicht Jahrhunderte zurück, ihr berühmtester Sohn: Dschingis Khan. Noch heute ziehen die mongolischen Nomaden mit ihren Tieren durch die endlosen Weiten des Graslandes. ARD-China-Korrespondentin Christine Adelhardt verlässt für PHOENIX Peking und besucht Menschen, Tiere und Feste dieses faszinierenden Teils Chinas.

      Im Grasland stößt das Team auf eine Familie, deren Alltag noch heute bestimmt ist durch ihre Schafe, Kühe, Pferde und Kamele. Im Sommer lebt die Familie in ihrer Jurte, die sie immer dort aufbauen, wo das Gras am grünsten ist. Die Regierung will die Nomaden sesshaft machen, das Grasland in Ackerland umwandeln. Aber Dschingis Khans Kinder wollen ihre Traditionen weiter leben.

      Doch die Innere Mongolei ist keineswegs im Gestern stehen geblieben. Neben alter Tradition steht ein ultramodernes Projekt: die Retortenstadt Ordos. Auf den ersten Blick eine Geisterstadt mitten in der Wüste, mit Hochhäusern und Villenvierteln, achtspurigen Straßen, gigantischen Museen ohne Ausstellungsstücke. Hundert internationale Architekten waren am Bau beteiligt, der Masterplan für die künstliche Stadt stammt vom chinesischen Künstler Ai Weiwei.

      Im krassen Gegensatz zu den wenigen Menschen in dieser künstlichen Geisterstadt leben die letzten Ewenke. Ihre Heimat sind die endlosen Wälder im Norden der Inneren Mongolei nahe der Grenze zu Russland. Dieser Volksstamm züchtet traditionell Rentiere und lebt mit den halbgezähmten Tieren in Zelten im Wald.

      Durchs Grasland und die Wälder des Nordens reisen Christine Adelhardt und ihr Team in die weiten Wüsten des Westens, die sich mit ihren gigantischen Sanddünen immer weiter ausbreiten. Die Anpflanzung von speziellen Sträuchern soll die Versandung der Landschaft stoppen. Diese große "Grüne Mauer" gilt als zweite chinesische Mauer.

      Film von Christine Adelhardt

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.08.2018