• 12.07.2018
      05:15 Uhr
      Transoceânica - Die längste Busreise der Welt (5/5) Durch die Wüste nach Lima | PHOENIX
       

      Über 6.300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die Verbindung wurde erst vor sechs Jahren möglich, nachdem 2010 das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertig geworden war. Die sechstägige Fahrt führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Die fünfte Etappe der Busreise führt aus den Anden heraus, durchquert die peruanische Küstenwüste und erreicht nach 144 Stunden das Ziel der Reise, die peruanische Hauptstadt Lima. Der Bus hat insgesamt zwei Tage Verspätung.

      Donnerstag, 12.07.18
      05:15 - 06:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Über 6.300 Kilometer begleitet die Dokumentationsreihe einen Reisebus auf seiner Fahrt von Rio de Janeiro nach Lima. Die Verbindung wurde erst vor sechs Jahren möglich, nachdem 2010 das letzte Teilstück der Transoceânica in Peru fertig geworden war. Die sechstägige Fahrt führt durch extrem unterschiedliche Landschaften, durch tropischen Regenwald ebenso wie durch ausgedehnte Wüsten. Die fünfte Etappe der Busreise führt aus den Anden heraus, durchquert die peruanische Küstenwüste und erreicht nach 144 Stunden das Ziel der Reise, die peruanische Hauptstadt Lima. Der Bus hat insgesamt zwei Tage Verspätung.

       

      In Peru kommen pro Einwohner etwa dreimal so viele Menschen auf den Straßen um wie in Deutschland oder Frankreich. Einige gefährliche Stellen in den Anden tragen Beinamen wie "Todeskurve" oder "verhexte Kurve". Dort stürzten besonders viele Menschen in den Tod.

      Auf den Hochebenen der Anden lebt zwischen 3.800 und 4.800 Meter Höhe eine Lamaart - die Vicuñas. Aus ihrem Fell wird die teuerste Wolle der Welt hergestellt. Doch ein Parasit hat in den letzten Jahren die Bestände der Vicuñas stark dezimiert. Der Parasit frisst sich durch das Fell der Tiere, so dass sie nicht mehr gegen Kälte und Regen geschützt sind und in der Folge erfrieren.
      Der Westabhang der Anden ist staubig und trocken. Dort beginnt die peruanische Küstenwüste, in der sich vor über 2.000 Jahren die Nazca-Kultur entwickelte. Sie hinterließ kilometerlange Linien in der Wüste, Figuren geformt aus Schneisen im Geröll. Die Busroute führt mitten durch sie hindurch. Die Straße führt direkt am Pazifik entlang Richtung Norden. An der Küste liegen zahlreiche Fischerorte. Pisco ist einer davon. Dieses Jahr macht das Wetterphänomen El Niño den Fischern zu schaffen. Die Fangquote liegt weit unter dem durchschnittlichen Wert.

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