• 06.08.2021
      07:30 Uhr
      Seen auf dem Dach der Welt Der Qinghai Hu in China | phoenix
       

      Hoch oben in den Bergen Tibets befindet sich einer der heiligsten Plätze des Buddhismus: Ein See, den die Tibeter Tso Ngönpo nennen, die Mongolen Kokonor und die Chinesen Qinghai Hu. Aus allen drei Sprachen ins Deutsche übersetzt, heißt das der blaue See.

      Freitag, 06.08.21
      07:30 - 08:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Hoch oben in den Bergen Tibets befindet sich einer der heiligsten Plätze des Buddhismus: Ein See, den die Tibeter Tso Ngönpo nennen, die Mongolen Kokonor und die Chinesen Qinghai Hu. Aus allen drei Sprachen ins Deutsche übersetzt, heißt das der blaue See.

       

      Der Qinghai Hu liegt im Nordosten des tibetischen Hochlandes, etwa 3.200 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist einer der größten Salzseen der Welt und der größte Binnensee Chinas.

      Als noch größeres Heiligtum als der See selbst gilt die geheimnisumwobene Insel Haixinchan in der Mitte des Qinghai Hu. Dort befindet sich ein Frauenkloster. Noch nie sollen Ausländer diesen heiligen Berg betreten haben. Und die Bilder von der Insel und vom Lotoskloster, die diese Dokumentation zeigt, sind die ersten Fernsehbilder, die jemals dort gedreht wurden.

      Der Qinghai Hu ist ein Naturparadies. Er liegt an einer der wichtigsten asiatischen Vogelflugrouten. Im Frühjahr und im Herbst machen Hunderttausende von Wasservögeln hier Rast, darunter zahlreiche bedrohte Arten.

      Auch eines der am meisten gefährdeten Säugetiere der Welt, die Przewalski-Gazelle, von der es nur noch 300 Exemplare geben soll, findet man nur noch am Qinghai-See. Auf dem Weideland rund um den See stehen die traditionellen Zelte der tibetischen Nomaden. Sie halten Yaks, Schafe und Ziegen. Und die Qinghai-Pferde, die in dieser Region gezüchtet werden, sind in ganz China für ihre Ausdauer bekannt.

      Der Qinghai Hu liegt im Nordosten des tibetischen Hochlandes, etwa 3.200 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist einer der größten Salzseen der Welt und der größte Binnensee Chinas.

      Als noch größeres Heiligtum als der See selbst gilt die geheimnisumwobene Insel Haixinchan in der Mitte des Qinghai Hu. Dort befindet sich ein Frauenkloster. Noch nie sollen Ausländer diesen heiligen Berg betreten haben. Und die Bilder von der Insel und vom Lotoskloster, die diese Dokumentation zeigt, sind die ersten Fernsehbilder, die jemals dort gedreht wurden.

      Der Qinghai Hu ist ein Naturparadies. Er liegt an einer der wichtigsten asiatischen Vogelflugrouten. Im Frühjahr und im Herbst machen Hunderttausende von Wasservögeln hier Rast, darunter zahlreiche bedrohte Arten.

      Auch eines der am meisten gefährdeten Säugetiere der Welt, die Przewalski-Gazelle, von der es nur noch 300 Exemplare geben soll, findet man nur noch am Qinghai-See. Auf dem Weideland rund um den See stehen die traditionellen Zelte der tibetischen Nomaden. Sie halten Yaks, Schafe und Ziegen. Und die Qinghai-Pferde, die in dieser Region gezüchtet werden, sind in ganz China für ihre Ausdauer bekannt.

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      Freitag, 06.08.21
      07:30 - 08:15 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 31.07.2021