• 08.12.2019
      12:00 Uhr
      Presseclub Klima, Mindestlohn und Schwarze Null – Ändert die Groko jetzt ihren Kurs? | phoenix
       

      Das Motto des SPD-Parteitags verkĂŒndet einen Aufbruch «in die neue Zeit». Doch einen Ausstieg aus der Großen Koalition, den die Parteilinken und die Jusos fordern, hat der Parteitag mit großer Mehrheit abgelehnt. Der große Paukenschlag ist also ausgeblieben. Keine Ultimaten an die Union, stattdessen ein GesprĂ€chsangebot.
      Wird sich die Union auf neue Verhandlungen einlassen oder nur auf kosmetische VerĂ€nderungen? Ändert die GroKo möglicherweise nun doch ihren Kurs?
      GÀste bei Jörg Schönenborn:

      • Susanne Gaschke, WELT
      • Elisabeth Niejahr, Wirtschaftswoche
      • Robert Pausch, DIE ZEIT
      • Gordon Repinski, RedaktionsNetzwerk Deutschland

      Sonntag, 08.12.19
      12:00 - 13:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Das Motto des SPD-Parteitags verkĂŒndet einen Aufbruch «in die neue Zeit». Doch einen Ausstieg aus der Großen Koalition, den die Parteilinken und die Jusos fordern, hat der Parteitag mit großer Mehrheit abgelehnt. Der große Paukenschlag ist also ausgeblieben. Keine Ultimaten an die Union, stattdessen ein GesprĂ€chsangebot.
      Wird sich die Union auf neue Verhandlungen einlassen oder nur auf kosmetische VerĂ€nderungen? Ändert die GroKo möglicherweise nun doch ihren Kurs?
      GÀste bei Jörg Schönenborn:

      • Susanne Gaschke, WELT
      • Elisabeth Niejahr, Wirtschaftswoche
      • Robert Pausch, DIE ZEIT
      • Gordon Repinski, RedaktionsNetzwerk Deutschland

       

      Das Motto des SPD-Parteitags verkĂŒndet einen Aufbruch «in die neue Zeit». Doch einen Ausstieg aus der Großen Koalition, den die Parteilinken und die Jusos fordern, hat der Parteitag mit großer Mehrheit abgelehnt. Der große Paukenschlag ist also ausgeblieben. Keine Ultimaten an die Union, stattdessen ein GesprĂ€chsangebot. Die SPD will nachbessern und einen höheren Mindestlohn, einen schĂ€rferen Klimaschutz und mehr öffentliche Investitionen durchsetzen. Nach den GesprĂ€chen soll der Parteivorstand entscheiden, ob die SPD in der Koalition verbleibt oder nicht. Sieht so der Anfang von etwas ganz Neuem aus? Wie weit wird die SPD gehen oder hat sie am Ende Angst vor der eigenen Courage? Die Unionsspitze hat sich bisher nicht sehr gesprĂ€chsbereit gezeigt und setzt womöglich lĂ€ngst auf eine Minderheitsregierung.
      Wird sie sich zu neuen Investitionen durchringen? Schließlich befĂŒrworten das auch fĂŒhrende konservative Wissenschaftler und VerbĂ€nde aufgrund der negativen Wirtschaftsprognosen. Zwar sei die Schwarze Null das Symbol der konservativen Regierung, aber auch parteiintern wissen viele, dass investiert werden muss in Bildung und im Digitalen. Investitionen sind lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig. Wird sich die Union auf neue Verhandlungen einlassen oder nur auf kosmetische VerĂ€nderungen? Ändert die GroKo möglicherweise nun doch ihren Kurs?
      DarĂŒber diskutiert der Fernsehdirektor Jörg Schönenborn mit seinen GĂ€sten.

      Susanne Gaschke, Freie Journalistin
      Susanne Gaschke studierte Anglistik, PĂ€dagogik und Öffentliches Recht in Kiel. Sie schrieb ab 1997 als Redakteurin fĂŒr die Wochenzeitung „Die Zeit“. Zudem verantwortete sie „Leo“, das Kindermagazin der „Zeit“. 2012 wechselte Susanne Gaschke vorĂŒbergehend in die Politik und wurde als SPD-Kandidatin zur OberbĂŒrgermeisterin von Kiel gewĂ€hlt. 2013 trat sie von diesem Amt zurĂŒck. Seit 2015 schreibt Susanne Gaschke als freie Autorin vorwiegend fĂŒr die „Welt“ und beschĂ€ftigt sich unter anderem mit den Themen SPD, Digitalisierung und Erziehung. Sie veröffentlichte zahlreiche BĂŒcher. 2017 erschien „SPD. Eine Partei zwischen Burnout und Euphorie“.

      Elisabeth Niejahr, Chefreporterin, Wirtschaftswoche
      Elisabeth Niejahr besuchte die Kölner Journalistenschule, war sechs Jahre Korrespondentin fĂŒr den „Spiegel“ in Bonn. Anschließend wechselte sie zur Wochenzeitung "Die Zeit" und war im Jahr 2011 fĂŒr ein Semester zu Gast an der Harvard University. Seit 2013 gehört Elisabeth Niejahr zum Team der Talkrunde „Thadeusz und die Beobachter“ beim „rbb“ und seit Anfang 2017 berichtet sie fĂŒr „Radio Bremen“ regelmĂ€ĂŸig ĂŒber das Hauptstadtgeschehen. Im September 2017 wechselte Elisabeth Niejahr von der „Zeit“ als Chefreporterin zur „Wirtschaftswoche“.

      Robert Pausch, Redakteur im Politikressort, ZEIT
      Robert Pausch studierte Politikwissenschaftler arbeitete zunĂ€chst am Göttinger Institut fĂŒr Demokratieforschung und schrieb als freier Autor fĂŒr verschiedene Medien, wie unter anderem fĂŒr "The European", "Cicero" und "taz".. 2016/2017 absolvierte er die Henri-Nannen-Journalistenschule und begann Anfang 2018 als Redakteur im Politikressort der „ZEIT“.

      Gordon Repinski, Leiter des HauptstadtbĂŒros, RedaktionsNetzwerk Deutschland
      Gordon Repinski absolvierte die Deutsche Journalistenschule in MĂŒnchen und arbeitete dann zunĂ€chst als Parlamentskorrespondent bei der „taz. die tageszeitung“ in Berlin und wechselte 2012 zum „Spiegel“. FĂŒr das Nachrichtenmagazin berichtete er als Korrespondent ĂŒber die PrĂ€sidentschaftswahl in den USA. 2017 ĂŒbernahm er die Leitung des HauptstadtbĂŒros des RedaktionsNetzwerks Deutschland und ist zudem stellvertretender Chefredakteur des Netzwerks.

      Jörg Schönenborn, Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung des Westdeutschen Rundfunks
      Nach seinem Volontariat arbeitete Jörg Schönenborn als Hörfunk- und Fernsehredakteur beim WDR sowie als Inlandskorrespondent fĂŒr Tagesschau und Tagesthemen. Von 1997 bis 2002 leitete er die WDR-Fernsehredaktionsgruppe Zeitgeschehen aktuell. Von 2002 bis 2014 war er WDR-Chefredakteur Fernsehen und Leiter des Programmbereichs Politik und Zeitgeschehen, spĂ€ter Fernsehdirektor des WDR. Seit 2019 ist er als Programmdirektor verantwortlich fĂŒr die Bereiche Information, Fiktion und Unterhaltung. Jörg Schönenborn moderiert regelmĂ€ĂŸig Wahlsendungen im Ersten und den „Presseclub“. Letzteren seit Januar 2008 im Wechsel mit Volker Herres und Ellen Ehni.

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