• 10.01.2020
      15:00 Uhr
      Planet Sand Atacama - Dem Wasser auf der Spur | phoenix
       

      Die Atacama-Wüste erstreckt sich über ganz Nordchile bis hinein nach Bolivien, Peru und Argentinien. Sie ist zwar weder die größte noch die heißeste Wüste gilt aber als trockenste Wüste der Erde. Sie ist extrem arid, eine Wüste, in der kein Regen fällt. Im zentralen, trockensten Bereich regnet es nie. Diese Trockenheit hat sichtbare Folgen: Nirgendwo gibt es weniger Leben als in der Atacama-Wüste ohne Regen, Luftfeuchtigkeit und Grundwasser ist sie der lebensfeindlichste Ort unseres Planeten.

      Freitag, 10.01.20
      15:00 - 15:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Atacama-Wüste erstreckt sich über ganz Nordchile bis hinein nach Bolivien, Peru und Argentinien. Sie ist zwar weder die größte noch die heißeste Wüste gilt aber als trockenste Wüste der Erde. Sie ist extrem arid, eine Wüste, in der kein Regen fällt. Im zentralen, trockensten Bereich regnet es nie. Diese Trockenheit hat sichtbare Folgen: Nirgendwo gibt es weniger Leben als in der Atacama-Wüste ohne Regen, Luftfeuchtigkeit und Grundwasser ist sie der lebensfeindlichste Ort unseres Planeten.

       

      Die Atacama-Wüste erstreckt sich über ganz Nordchile bis hinein nach Bolivien, Peru und Argentinien. Sie ist zwar weder die größte noch die heißeste Wüste - gilt aber als trockenste Wüste der Erde. Sie ist extrem arid, eine Wüste, in der kein Regen fällt. Im zentralen, trockensten Bereich regnet es nie. Diese Trockenheit hat sichtbare Folgen: Nirgendwo gibt es weniger Leben als in der Atacama-Wüste - ohne Regen, Luftfeuchtigkeit und Grundwasser ist sie der lebensfeindlichste Ort unseres Planeten. Der zentrale Bereich der Atacama ist eine felsige, staubige Landschaft, in der sich nichts regt. Seit Jahrmillionen herrscht hier extreme Trockenheit. Am Rande der Wüste jedoch finden sich einige weniger lebensfeindliche Orte. Im Westen grenzt die Atacama an den Pazifik, an dessen Küste diverse Großstädte liegen. Im Osten steigt sie bis an die Vorgebirge der Anden, wo die Ureinwohner ihre Dörfer gegründet haben und es Wasser gibt. Doch trotz ihrer Unwirtlichkeit hat die Wüste einen attraktiven Aspekt: Sie birgt bedeutende Bodenschätze wie Erze. Die Bergbauindustrie sowie große Städte entlang der Küste haben die kostbaren Wasserressourcen in Beschlag genommen - auf Kosten kleinerer Dörfer und sensibler Ökosysteme. Wissenschaftler setzen sich ein, um diesem Problem entgegenzuwirken: Um der Bedrohung von Mensch und Umwelt entgegenzuwirken, tritt die Forschung auf den Plan: Es gilt, Wasserkreisläufe zu verstehen, Ressourcen zu managen, um die letzten Oasen zu retten. Von den kleinsten Lebensformen bis zur Großindustrie sind mittlerweile alle dem Wasser auf der Spur. Die extreme Trockenheit in der Atacama schürt immer wieder Konflikte. Dies zeigt, wie schwierig es ist, die Wasserressourcen gerecht aufzuteilen. Die wenigen verbliebenen Ökosysteme sind als kleine Inseln des Lebens von besonderer Bedeutung, denn sie helfen den Wissenschaftlern im Kampf gegen die Desertifikation.

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      Freitag, 10.01.20
      15:00 - 15:45 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.12.2019