• 20.02.2021
      10:00 Uhr
      phoenix history Leben im geteilten Deutschland | phoenix
       

      Darin enthalten die Dokumentationen

      • Trabbi oder Käfer - Film von Steffi Lischke
      • Ballermann oder Balaton - Film von Nina Rothermundt
      • Plattenbau oder Reihenhaus - Film von Nina Rothermundt
      • Schwarzer Kanal oder BILD - Film von Steffi Lischke

      Samstag, 20.02.21
      10:00 - 13:00 Uhr (180 Min.)
      180 Min.
      Stereo

      Darin enthalten die Dokumentationen

      • Trabbi oder Käfer - Film von Steffi Lischke
      • Ballermann oder Balaton - Film von Nina Rothermundt
      • Plattenbau oder Reihenhaus - Film von Nina Rothermundt
      • Schwarzer Kanal oder BILD - Film von Steffi Lischke

       
      • Trabbi oder Käfer - Film von Steffi Lischke

      Die Kontraste könnten größer nicht sein: hier Individualismus und Pluralismus im Westen, dort die Ideale von kollektiver Arbeit und kollektivem Leben in der DDR. Eine Gegenüberstellung.

      Gezeigt wird, wie sich die Menschen im Osten und Westen mit ihren Lebensentwürfen und Lebenszielen unterschieden. Themenbereiche: die Rolle der Frau, Wohnen, Urlaub, Arbeitsleben, Freizeit und Religion. Alltagserfahrungen und Alltagsprobleme in zwei Systemen.

      Trabbi gegen Käfer, Grilletta gegen Hamburger: Wie lebte es sich wirklich - hüben und drüben im geteilten Deutschland? Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Oder passten die beiden deutschen Staaten längst nicht mehr zusammen?

      Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen. In der ersten Folge der
      Doku-Reihe "Leben im geteilten Deutschland" macht sich ZDFinfo auf Spurensuche zwischen Planwirtschaft und D-Mark-Wunder.

      Stolz auf ihre Wirtschaft waren beide Staaten: Die Bundesrepublik hatte die stärkste Währung in Europa. Auch die DDR verstand sich lange als Erfolgsbeweis - dafür, dass auch eine sozialistische
      Volkswirtschaft konkurrenzfähig sein konnte.

      In Wahrheit drifteten die beiden Systeme immer weiter auseinander - mit entsprechenden Folgen für das Alltagsleben. Im Westen genoss man den neuen Wohlstand, in der DDR dienten die sozialistischen Betriebe dem Staat und seinen Zielen und nicht dem Streben nach Profit. Der Arbeitsplatz war Lebenszentrum und garantierte wichtige Sozialleistungen. Das Kollektiv war alles, die Wirtschaft durchgeplant, Löhne und Preise festgelegt vom Staat.

      Individuelle Anreize: Fehlanzeige. Die Grundversorgung: bescheiden. Luxusgüter gab es nur gegen Westgeld, für "Aluchips" fast nichts. "Leben im geteilten Deutschland" zeigt, wie 40 Jahre Teilung die Menschen im Osten und im Westen prägten - und warum so manche
      Eigenart bis heute überlebt hat.

      • Ballermann oder Balaton - Film von Nina Rothermundt

      Ab Mitte der 50er Jahre zog es die Westdeutschen an die Nordsee und die Berge. Käfer und Isetta machten es möglich. Mit Einführung des gesetzlichen Mindesturlaubs ging die Reiselust dann richtig los, zumal die D-Mark überall willkommen war. Traumziel war Italien. Wer es sich leisten konnte, ließ das Auto stehen und düste mit dem Flieger auch mal nach Mallorca. Freie Wahl des Urlaubsziels - das gab es in der DDR nur innerhalb des Landes. Oft ging es auch in die "sozialistischen Bruderstaaten". Der Westen war tabu - offiziell auch in Sachen Lebensstil und Mode. Wer im Osten cool sein wollte, musste sich mit Nähmaschine und Schnittmustern behelfen. Mit dem Verbot von "hektischen Modewechsel" wollte der Staat Ruhe auf dem Modemarkt verordnen - doch die privaten Nähmaschinen ratterten weiter.

      • Plattenbau oder Reihenhaus - Film von Nina Rothermundt

      Wuchs 1989 zusammen, was zusammen gehört? Oder passten die beiden deutschen Staaten längst nicht mehr zusammen? Erziehung, Wirtschaft, Lebensstandard und sogar Promillegrenze: Nach Jahrzehnten der Entfremdung war bei den Nachbarn scheinbar alles anders. Der Blick auf das jeweils "andere" Deutschland ist teils bis heute verstellt von Klischees und Vorurteilen. In Deutschland West war in den 60ern Aufbruch angesagt. Immer mehr Familien erfüllten sich den Traum von den eigenen vier Wänden. Im Osten war das Sehnsuchtsziel eine moderne Wohnung zur Miete - behördlich organisiert und zugewiesen, mit Heizung und Bad.

      • Schwarzer Kanal oder BILD - Film von Steffi Lischke

      Offene Worte gegen das System - in der DDR gab es das oft nur im Privaten. In den Medien herrschten Parteiparolen und Zensur. Einen ungeschönten Blick versprach das Fernsehen aus dem Westen - empfangen mit illegalen Antennen.

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