• 22.10.2021
      17:05 Uhr
      corona nachgehakt Wie macht man Innenräume sicher? | phoenix
       
      • Claudia Davies im Gespräch mit Aerosol-Forscher Dr. Gerhard Scheuch.

      Mittlerweile wissenschaftlich unumstritten: Innenräume sind der zentrale Infektionsort. Im Herbst und Winter ist daher wieder mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr zu rechnen. Dies betrifft übrigens nicht nur das Corona-Virus, sondern auch andere Viren, die sich über die Luft ausbreiten wie Influenza. Das wird auch geimpfte Personen betreffen, nicht zuletzt, weil sich das Virus ständig verändert.

      Freitag, 22.10.21
      17:05 - 17:15 Uhr (10 Min.)
      10 Min.
      Stereo
      • Claudia Davies im Gespräch mit Aerosol-Forscher Dr. Gerhard Scheuch.

      Mittlerweile wissenschaftlich unumstritten: Innenräume sind der zentrale Infektionsort. Im Herbst und Winter ist daher wieder mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr zu rechnen. Dies betrifft übrigens nicht nur das Corona-Virus, sondern auch andere Viren, die sich über die Luft ausbreiten wie Influenza. Das wird auch geimpfte Personen betreffen, nicht zuletzt, weil sich das Virus ständig verändert.

       

      Mittlerweile ist wissenschaftlich unumstritten: Innenräume sind der zentrale Infektionsort. Im Herbst und Winter ist daher wieder mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr zu rechnen. Das gilt auch für geimpfte Personen - nicht zuletzt, weil sich das Virus ständig verändert. Derzeit ist jedoch noch unklar inwieweit SARS-CoV2 Geimpfte und dennoch Infizierte das Virus weitergeben können. Eine Impfung schützt deshalb in erster Linie vor einem schweren Verlauf und die Infektionen verlaufen milder. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um auch die Innenräume sicherer zu machen? Claudia Davies im Gespräch mit dem Aerosolexperten Dr. Gerhard Scheuch.

      Eine Gruppe von Forscher:innen hat nun ein System entwickelt, mit dem Laien die Corona-Infektionsgefahr in Räumen ermitteln können. Bei dem sogenannten "Lufthygiene-Check" werden Innenräume mittels eines Punktesystems in Risikoklassen eingeteilt. So können Räume als sicher, weniger sicher oder unsicher klassifiziert werden. Bei der Bewertung werden insgesamt acht verschiedene Parameter herangezogen – darunter sowohl die Personenzahl, die Aufenthaltszeit und die Effektivität der Lüftung. Aber auch das Luftvolumen des jeweiligen Raumes fließt in die Berechnung ein. Mit Hilfe einer Tabelle lässt sich dann ablesen, wie gefährlich der Aufenthalt in einem bestimmten Raum ist. Angewendet werden kann der Check sowohl in Schulen und im Büro, aber auch in Fitnessstudios und Restaurants. Der Lufthygiene-Check soll allerdings weder die bestehenden Hygieneregeln noch die G-Regeln ersetzen. Vielmehr fungiert die Methode als ein zusätzliches Werkzeug, um sich auf die Herbst- und Wintermonate vorzubereiten.

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