• 16.01.2021
      03:45 Uhr
      Naturparadiese in Lateinamerika (1/5) Venezuela | phoenix
       

      Auf der gesamten Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die "Tepuis" genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen "Roraima" bedeutet zum Beispiel übersetzt "Die Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und Colonel P. H. Fawcett gehört hatte.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 16.01.21
      03:45 - 04:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Auf der gesamten Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die "Tepuis" genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen "Roraima" bedeutet zum Beispiel übersetzt "Die Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und Colonel P. H. Fawcett gehört hatte.

       

      Auf der gesamten Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden.

      Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte.

      In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepuis-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Geisterwesen "Mawari", die die Seelen der Lebenden rauben.

      Auf dem südamerikanischen Kontinent leben etwa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die fünfteilige Dokumentationsreihe stellt die faszinierenden Regionen Lateinamerikas in spektakulären Aufnahmen vor. Neben der exotischen Flora und Fauna zeigen die Filmemacher aber auch den Alltag der hier lebenden indigenen Völker, die versuchen, sich ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren.

      Film von Bill Markham

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Freitag auf Samstag, 16.01.21
      03:45 - 04:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.01.2021