• 17.07.2019
      02:00 Uhr
      Naturparadiese Afrikas (4/5) Die wilde Küste Südafrikas | phoenix
       

      Die Landschaft der wilden Küste Südafrikas kann mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren aufwarten. So sind hier allein 98 Haifisch- und 320 Vogelarten beheimatet. Trotz früher Besiedlung – Höhlen mit Resten von Muscheln, Knochen und bearbeitetem Holz bezeugen, dass der Homo sapiens bereits vor 140.000 Jahren hier lebte – ist die Küste heute bis auf wenige kleine Häfen und bunte Strohhüttensiedlungen weitgehend unbewohnt.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.07.19
      02:00 - 02:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Landschaft der wilden Küste Südafrikas kann mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren aufwarten. So sind hier allein 98 Haifisch- und 320 Vogelarten beheimatet. Trotz früher Besiedlung – Höhlen mit Resten von Muscheln, Knochen und bearbeitetem Holz bezeugen, dass der Homo sapiens bereits vor 140.000 Jahren hier lebte – ist die Küste heute bis auf wenige kleine Häfen und bunte Strohhüttensiedlungen weitgehend unbewohnt.

       

      Ausgedehntes Grünland, sanfte Hügel und steile Dünen, undurchdringliche Wälder, zerklüftete Schluchten, lange Strände und tiefe Trichtermündungen bilden die großartige Kulisse der 300 Kilometer langen Landschaft an der Küste Südafrikas, die in mehr als 160 Millionen Jahren von mächtigen Wellen geschliffen und zerklüftet wurde. Das Zusammentreffen von Land und Meer brachte eine für die relativ geringe Fläche - sie umfasst 0,5 Prozent des afrikanischen Kontinents - extrem vielfältige Flora hervor. So kommen hier fast 20 Prozent der afrikanischen Pflanzenarten vor.

      Nicht minder reich ist die Tierwelt. So sind hier allein 98 Haifisch- und 320 Vogelarten beheimatet. Jedes Jahr versammeln sich vor der südafrikanischen Küste mehrere Wochen lang Delfine, Haie, Wale, Seeotter, Basstölpel und Pinguine zur Sardinenjagd und bilden ein weltweit einzigartiges Zusammentreffen von Raubtieren. Außerdem kann man in der südafrikanischen Küstenregion Bergzebras und Bärenpaviane in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

      Trotz früher Besiedlung - Höhlen mit Resten von Muscheln, Knochen und bearbeitetem Holz bezeugen, dass der Homo sapiens bereits vor 140.000 Jahren hier lebte - ist die Küste heute bis auf wenige kleine Häfen und bunte Strohhüttensiedlungen weitgehend unbewohnt. Als hier Ende des 15. Jahrhunderts die ersten Europäer an Land gingen, stießen sie auf die Khoisan, die um 500 nach Christus die San, viehlose Jäger und Sammler, abgelöst hatten. Noch heute leben Khoisan-Nachfahren in der Region, die meisten als Fischer; andere betreiben wie ihre Ahnen Ackerbau und Ziegenzucht.

      Film von Richard Kirby

      In eindrucksvollen Bildern führt die Reihe "Naturparadiese Afrikas" in entlegene und schwer zugängliche Regionen des faszinierenden Kontinents. Ob in der Wüste Äthiopiens, im kongolesischen Dschungel, bei den Virunga-Vulkanen, am Turkana-See oder an der Küste Südafrikas - unter extremsten Lebensbedingungen sind hier erstaunliche und vielschichtige Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch entstanden.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 17.07.19
      02:00 - 02:45 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.10.2019