• 07.12.2019
      18:45 Uhr
      Mysterien des Mittelalters Lepra - Der lebende Tod | phoenix
       

      Lepra ist eine der ältesten bekannten Infektionskrankheiten. Lepra zerstört Haut und Schleimhäute und befällt außerdem Nervenzellen. Heute spielt Lepra in Europa keine Rolle mehr. Ganz anders im Mittelalter… Leprakranke galten als „tamquam mortuus“, als lebendige Tote, die von der Gemeinschaft ausgestoßen wurden. Fast jede europäische Stadt hatte im Mittelalter ihr eigenes Siechenhaus, das außerhalb der Stadtmauern lag.

      Samstag, 07.12.19
      18:45 - 19:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Lepra ist eine der ältesten bekannten Infektionskrankheiten. Lepra zerstört Haut und Schleimhäute und befällt außerdem Nervenzellen. Heute spielt Lepra in Europa keine Rolle mehr. Ganz anders im Mittelalter… Leprakranke galten als „tamquam mortuus“, als lebendige Tote, die von der Gemeinschaft ausgestoßen wurden. Fast jede europäische Stadt hatte im Mittelalter ihr eigenes Siechenhaus, das außerhalb der Stadtmauern lag.

       

      Wenn die Toten des Mittelalters sprechen könnten, was würden sie erzählen? Etwa die mysteriöse Frau von Tadcaster, die aus gutem Grund nicht auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe fand, die Opfer der Schlacht von Visby, die in ihren Rüstungen begraben wurden, oder die Tote aus York, die an Lepra, Tuberkulose und Syphilis litt. Die Reihe „Mysterien des Mittelalters“ fördert anhand von Untersuchungen der Knochenreste ihre spannenden Geschichten zutage.

      Film von Jeremy Freeston

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