• 14.01.2020
      04:30 Uhr
      mein ausland Lichtblicke im Kosovo – Eine Generation nach dem Krieg | phoenix
       

      „Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte“: Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach Kriegsende. Aber dieses Bild wird getrübt durch die noch immer bestehenden Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 14.01.20
      04:30 - 05:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Neu im Programm
      Stereo HD-TV

      „Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte“: Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach Kriegsende. Aber dieses Bild wird getrübt durch die noch immer bestehenden Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben.

       

      „Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte“: Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach Kriegsende.

      Aber dieses Bild wird getrübt durch die noch immer bestehenden Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben.

      Der Alltag ist für die meisten Kosovaren schwierig, egal ob Albaner oder Serben. Ein Drittel der Bevölkerung ist arbeitslos; bei den jungen Kosovaren ist sogar mehr als die Hälfte ohne Job. Die Wirtschaft hängt am Tropf von internationalen Hilfsorganisationen und ist abhängig von den Überweisungen der Gastarbeiter aus dem Ausland. Kosovo benötigt Investitionen. Aber wer investiert, wenn der Markt nur knapp zwei Millionen Einwohner umfasst und der politische Status ungeklärt ist? Noch immer erkennt Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an.

      Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten: Die Landfrauen-Genossenschaft von Fahrije Hoti im Dorf Krusha, die als „Witwen von Krusha“ 1999 traurige Berühmtheit erlangten. Der Öko-Tourismus im Sharr Nationalpark, der den Bewohnern im Südosten des Kosovo nachhaltiges Einkommen sichern soll. Das Innovationszentrum Kosovo (ICK), in dem junge Programmierer und Start-ups unterstützt werden. Die Arbeiten des Künstlers Vigan Nimani, der seine persönlichen Träume verwirklichen konnte.

      Film von Hilde Stadler

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      Nacht von Montag auf Dienstag, 14.01.20
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.01.2020