• 17.12.2019
      18:30 Uhr
      Im Bann des Verfalls Geheimes Leben in vergessenen Ruinen | phoenix
       

      Mal sind es feine Lichtstimmungen, gewaltige Strukturen oder schimmernde Farben, die in ihren Bann ziehen. Ein andermal vorhandenes Mobiliar oder ein handschriftliches Dokument. Weshalb wirken solche einsamen Orte anziehend, werden als ästhetisch und gar schön empfunden? Ist es eine Art postapokalyptische Romantik? Oder beruht die Faszination solcher Zeitkapseln vielleicht auf einem menschlichen Schuldgefühl, der Natur einst etwas geraubt zu haben, das sie sich jetzt wiederholt?
      Zuweilen provozieren solche Erinnerungsorte blinde Zerstörungswut. Warum? Was treibt Menschen dazu, diese Orte erstarrter Zeit zu zerstören? Oder ...

      Dienstag, 17.12.19
      18:30 - 19:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Mal sind es feine Lichtstimmungen, gewaltige Strukturen oder schimmernde Farben, die in ihren Bann ziehen. Ein andermal vorhandenes Mobiliar oder ein handschriftliches Dokument. Weshalb wirken solche einsamen Orte anziehend, werden als ästhetisch und gar schön empfunden? Ist es eine Art postapokalyptische Romantik? Oder beruht die Faszination solcher Zeitkapseln vielleicht auf einem menschlichen Schuldgefühl, der Natur einst etwas geraubt zu haben, das sie sich jetzt wiederholt?
      Zuweilen provozieren solche Erinnerungsorte blinde Zerstörungswut. Warum? Was treibt Menschen dazu, diese Orte erstarrter Zeit zu zerstören? Oder ...

       

      Verwaiste Geisterhotels, unheimliche Bunker, stillgelegte Industriebauten: Sie lassen Glanz, aber auch Schrecken unserer Vergangenheit aufleben. Was brachte diese Orte in Vergessenheit? Mal sind es feine Lichtstimmungen, gewaltige Strukturen oder schimmernde Farben, die in ihren Bann ziehen. Ein andermal vorhandenes Mobiliar oder ein handschriftliches Dokument. Weshalb wirken solche einsamen Orte anziehend, werden als ästhetisch und gar schön empfunden? Ist es eine Art postapokalyptische Romantik? Oder beruht die Faszination solcher Zeitkapseln vielleicht auf einem menschlichen Schuldgefühl, der Natur einst etwas geraubt zu haben, dass sie sich jetzt wiederholt? Zuweilen provozieren solche Erinnerungsorte blinde Zerstörungswut. Warum? Was treibt Menschen dazu, diese Orte erstarrter Zeit zu zerstören? Oder faszinieren gerade vandalisierte Orte als Projektionsflächen einer Zukunft ohne Menschen?
      Sven Fennema, einer der berühmtesten Fotografen der Lost-Placer-Szene, Cord Riechelmann, FAZ-Autor und Biologe aus Berlin sowie der Psychologe und Geisterforscher Dr. Gerhard Mayer aus Freiburg liefern Annäherungen dazu, was die Faszination der "Lost Places" ausmacht und was mit diesen Gegenpolen geordneten Lebens in Zukunft passieren wird. An ehemals glanzvollen Orten in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg, eröffnet sich der Blick auf Menschen und ihre Geschichten aus einer vergangenen Welt.

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      Dienstag, 17.12.19
      18:30 - 19:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.12.2019